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80 Stunden Arbeit: Kathleen Neumann mit ihrem Siegerstück

Le Petit Salon du Chocolat

Kunstwerke aus Schokolade prämiert

13. März 2012

NEUSTADT/WEINSTRASSE. Einmal im Jahr verwandelt sich der Saalbau zu Neustadt an der Weinstraße in ein Schokoladeparadies, dem Petit Salon du Chocolat. Chocolatiers aus Deutschland und dem Elsass hatten sich bei der sechsten Ausgabe der Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt. Beste war die junge Konditorgesellin Kathleen Neumann mit ihrem Werk „Chinesisches Neujahr“. Sie hat nach zweiten und dritten Plätzen in den Jahren zuvor nun die Trophäe nach Neustadt geholt. Die junge Frau steht in der Produktion an der Seite von Chocolatier Jochen Müller, Inhaber der Confiserie Michel in Neustadt/Weinstraße. Für das Meisterwerk hat sie 80 Stunden Arbeitszeit investiert.

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„Die Arbeiten werden von Jahr zu Jahr besser“, sagte einer der Juroren. Neben den Meistern ihres Handwerks zeigten auch die Auszubildenden der Zunft im „Freestyle“ ihr ganzes Können. Hier hat Felix Vogel von der Patisserie Rebert, Wissembourg/Elsass gewonnen. Auszubildende der Berufsschulen Neustadt, Trier, Mainz und Koblenz gingen mit ihren Werken in die Wertung. Die weiteste Anreise hatte Chocolatier Michael Stahl, der aus Hotel Intercontinental Berchtesgaden kam.

„Viele kommen wegen der Ausstellung“, betont Organisator Jochen Müller. So sind auf der Bühne 220 Kilogramm reinste verbaut. „Eines der Schaustücke hat 45 Kilo – das sieht man dem aber nicht an!“ Auch der Präsident der Elsässer Konditoren zeigte sich beeindruckt von der Schokoladenkunst. „Dies ist eine Plattform, die man ein zweites Mal in Deutschland so nicht findet“, betonte der Obermeister der Konditoren in Rheinland-Pfalz, Stefan Filling. red/eck

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