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Tarifverträge

Einigung in der zweiten Tarifrunde: Für Köche, Kellner und Zimmerfrauen im NRW-Gastgewerbe gibt es jetzt mehr Geld

Gerd Altmann/Pixelio.de

Branchenpolitik

Neuer Tarifabschluss im NRW-Gastgewerbe

7. Mai 2012
von

NEUSS. In der zweiten Runde haben sich der Arbeitgeberverband DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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Nordrhein-Westfalen und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk NRW auf einen neuen Tarifabschluss für die rund 310.000 Beschäftigten im Gastgewerbe zwischen Rhein und Weser geeinigt. Der Anschlusstarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und gilt seit dem 1. Mai 2012.

Die für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe steigen damit ab dem 1. Juni 2012 um 3,1 Prozent, ab dem 1. Februar und dem 1. September 2013 um jeweils 1,6 Prozent.

Die neu eingeführte Eingangsstufe Tarifgruppe 1 (TG 1) liegt bei 8,17 Euro, steigt ab dem 1. Februar 2013 auf 8,35 Euro und beträgt ab 1. September 2013 8,50 Euro. Damit sich die Betriebe auf die Veränderungen in der untersten Vergütungsstufe einstellen können, wurde eine Übergangsregelung zur TG 1 vereinbart. Zudem schlossen die Tarifparteien einen eigenständigen TarifvertragZwischen den Tarifparteien schriftlich geschlossener Vertrag.
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für Auszubildende.

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Andreas Assmann, Ellerbek
Andreas Assmann, Ellerbek

10.05.2012 um 10:46

Betreff: Wahnsinn

Es ist schon fast Wahnsinn, über was man sich hier unterhält. Wir reden hier über einen Stundelohn von 8,35. Klar ist der Lohn in Tarifgruppen gestaffelt, trotzdem.

In Schleswig Holstein, bzw. denke ich bundesweit, fehlen in der Gastronomie Auszubildene. Wer möchte denn in der Gastronomie für einen Hungerlohn, 12 Stunden am Tag, am Wochenende, an Feiertagen und das am besten sechs Tage die Woche und Urlaubssperren, noch freiwillig arbeiten?

Solange es da keine Lösung und verbesserung der Arbeitszustände gibt, wird es wohl schwer sein Nachwuchs zu bekommen. Klar, in der Gastro gibt es wahnsinnig viele Investitionen die getätigt werden müssen, aber der Gast bedient und bekocht sich noch nicht selber. Wann verstehen das die Kollegen, dass dieser gehobene Schwachsinn und Firlefanz ne Menge Geld kostet und nicht mehr gewünscht ist.

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