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Befürworter von Slow Food: (von links) Heinrich Beck, Rainer Nitschke, Ludwig Failenschmid, Willi Wolf, Ursula Hudson, Hanns Kniepkamp Foto: Melanie Lechner

Messen

Slow Food Messe mit neuen Akzenten

4. April 2012

STUTTGART. Unter dem Motto „Vielfalt schmecken, Besonderes entdecken“ geht in der Landeshauptstadt vom 12. bis 15. April die MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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zum sechsten Mal an den Start. Zum 20. Jubiläum des gleichnamigen Vereins für gesunde Ernährung und bewussten Genuss werden rund 136 Aussteller aus 13 Ländern ihre Produkte vorstellen. Damit wächst die Zahl der Aussteller gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent. Die Messe hält einige Überraschungen parat: Eine Kochwerkstatt und der Themenschwerpunkt Biodiversität feiern 2012 Premiere.

Für Gastronomen ist der Messe-Donnerstag besonders interessant. „Der Donnerstag hat sich als Fachbesuchertag erfolgreich etabliert“, sagt Ursula Hudson, amtierende Vorsitzende des e.V. Gerade das Programm auf der Forumsbühne sei an diesem Tag auf Fachbesucher abgestimmt. Was Sortenvielfalt mit Geschmacksvielfalt zu tun hat und ob gar ein Schwindel ist, diese Fragen diskutieren am Fachbesuchertag die Sterneköche Johannes King (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Johannes King"), Michael Hoffmann und Herbert Hintner. Außerdem sprechen Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Baden-Württemberg und die Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Knopp, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, auf dem Podium.

In der Kochwerkstatt können Besucher selbst den Kochlöffel schwingen. Sterne- und Hobbyköche sowie junge Küchenmeister vermitteln dabei Basiswissen. Mit dabei ist auch Spitzenkoch . Weine aus dem Slow Wine Guide, vergessene Rebsorten und Käse gibt es in der Vinothek. Es locken 200 deutsche Weine und 34 italienische. Darüber hinaus laden 12 Geschmackserlebnisse dazu ein, den Geschmackssinn zu trainieren.

Slow Food ist eine Verbraucherbewegung. Die Non-Profit-Organisation engagiert sich für regionale, saisonale und handwerklich hergestellte Lebensmittel, eine nachhaltige Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und Bewahrung der Arten- und Geschmacksvielfalt. Die Aussteller der Messe unterliegen anspruchsvollen Slow Food Qualitätskriterien.

Seit einer Woche gibt es das Genuss-Führer-Logoein Markenelement in Bildoder Schriftform , wobei zwischen Wortbildmarken/ Schriftlogos , Bildmarken/Bildlogos und Emblemen/Charakteren unterschieden werden kann.
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von Slow Food. Dieses weist Betriebe aus, die eine bodenständige, traditionelle und doch moderne Küche pflegen. 140 Restaurants dürfen dieses Jahr das weiße Signet mit der roten Schnecke tragen.  red/mel

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