Koch des Jahres
Wettbewerb geht in die nächste Runde
STUTTGART. Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D, A, CH) können sich freuen: Am 27. Februar 2012 startet die zweite Auflage des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres in Stuttgart. Außer den Preisgeldern in Höhe von 26.000 Euro winkt den Gewinnern die Möglichkeit, sich einen Namen in der Branche zu machen. Der Österreicher Sebastian Frank, Sieger der ersten Auflage, erhielt kurz nach dem Finale seinen ersten Stern.
Wer kann teilnehmen? Jeder professionelle Koch mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kann sich bewerben. Und was muss er vorlegen? Ein möglichst originelles 3-Gänge-Menü. Die Herausforderung: ein WareneinsatzKennziffer in der Buchführung, welche das Verhältnis zwischen den Lebensmittel- oder Getränkekosten und dem Preis bzw.
weiter mit Mausklick... von maximal 16 Euro pro Person und die zeitliche Vorgabe von fünf Stunden Produktionszeit. Die besten Bewerber werden zum Vorfinale eingeladen, wo die Köche gegeneinander antreten.
Der Wettbewerb Koch des Jahres zeichnet sich durch seine Transparenz aus. Jedem Bewerber und seinem Menü wird beim Vorfinale und Finale eine Nummer zugeordnet, so dass dessen Alter, Geschlecht oder Herkunft bei der Entscheidung nicht berücksichtigt werden. Erst bei der Preisverleihung erfahren die Juroren die Namen der Teilnehmer. Die Fachjury, welche renommierte Spitzenköche der D-A-CH-Länder vereint, bewertet daher ausschließlich das Gericht auf dem Teller.
Dieter Müller, Vorsitzender der Jury, ruft seine Kollegen dazu auf, ihren Nachwuchs für den Wettbewerb zu trainieren. „Wenn ein junger Koch eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er sich gegenüber Mitstreitern öffnet, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist“, steht für Müller fest.
Für die zweite Auflage des gastronomischen Events kann der Besucher mit einigen Veränderungen rechnen. „Da uns die Kreativität und das kulinarische Niveau in Österreich überwältigt haben, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auch dort ein Vorfinale zu veranstalten. Nicht umsonst vertritt unser Sieger Sebastian Frank mit Leidenschaft die Küche seiner Heimat“, erklärt D-A-CH-Managerin Nuria Roig.
Auch das begleitende Symposium gestalte sich nun fachlicher und vielseitiger, um ein breiteres Publikum anzusprechen. „Wenn unsere Gäste nach Hause gehen, sollen sie nicht nur schöne Erinnerungen mitnehmen, sondern auch das Gelernte in der eigenen Küche umsetzen können.“
„Koch des Jahres“ ist der angesehene Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten. red/eck

