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Me and all: Bricht mit Konventionen der klassischen Hotellerie Foto: Hotel

Lindner-Gruppe

"Me and all" auf Standortsuche

12. Oktober 2011
von  

DÜSSELDORF. „Wir möchten mit diesem Konzept junge Geschäftsreisende ansprechen, die zwischen Ende 20 und Ende 30 Jahre alt sind“, erklärt , Vorstand bei den Lindner Hotels und als Gesellschafter mit 24,5 Prozent an deren jüngstem Baby, der Marke „ “ beteiligt. Das Konzept der „me and all“ Hotels zielt auf die Generation App, die ganz selbstverständlich mit mobiler Kommunikation und sozialen Netzwerken umgeht. Die Lindner-Gruppe hat das neue Konzept vergangene Woche auf der Immoblienmesse präsentiert. Bis Ende 2012 will Lindner mit dem ersten Me and all-Hotel auf dem Markt sein.

Zurzeit befindet sich das „me and all“-Team auf der Suche nach geeigneten Immobilien, dabei hat man vor allem auch die Umwandlung von Büroimmobilien im Blick, da diese in der Regel bereits über einen großzügigen Empfangsbereich verfügen, der sich für die Lounge eignet. Als geeignete Standorte haben Krökel und seine Mitgesellschafter, die Lindner Hotels AG (51 %) und Bernhard Klein (24,5%), 1 A und 1 B Lagen in den Top 7 der deutschen Großstädte ausgemacht, allen voran Düsseldorf, den Sitz von Lindner, sowie Hamburg und München.

Die Gäste werden die Häuser durch eine großzügige, in verschiedene Themenbereiche unterteilte Lounge betreten - dem Herzstück des Hotels. An einer Wand befindet sich ein übergroßer Flatscreen mit der Funktion eines gigantischen I-Pads. Daran kann man nach Lust und Laune Informationen abrufen, auch über den jeweiligen Standort. Im Bereich Kommunikation will Lindner mit Stadtzeitungen wie beispielsweise Prinz zusammenarbeiten. Damit sollen die Gäste stets aktuelle Informationen darüber erhalten, was wo in der Stadt los ist.

Ende dieses Jahres ist der Start eines „me and all“- Blogs geplant. „Er wird uns auch dabei helfen, die Marke noch gezielter auf die Wünsche ihrer Gäste abzustimmen. Die Blog-Community entwickelt das Haus mit uns“, zeigt sich Krökel überzeugt. Der redaktionelle Aufwand für die Marke sei insgesamt sehr groß. Dafür erspart die selbständige Generation App, die per Handy bucht und ein- und auscheckt auf der anderen Seite aber auch Personal. Die Mitarbeiter des „me and all“ werden Scouts genannt und haben die Aufgaben, den Gästen bei Fragen unaufdringlich zur Verfügung zu stehen.

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Roland F.W. Manke, Strande
Roland F.W. Manke, Strande

13.10.2011 um 07:16

Betreff: Völlig gehypt

Jedes innovative Engagement ist grundsätzlich erst einmal löblich und zu begrüßen; vermutlich stehe ich aber hier mit meiner Meinung, dass so etwas völlig gehypt am Markt vorbeirauscht, nicht alleine da. Man wird das Experiment, um etwas anderes kann es sich nicht handeln, beobachten und vermutlich feststellen, dass die primär angesprochene Zielgruppe nicht darf, nicht kann, nicht möchte und wohl auch nicht passt?