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Zweckentfremdung: Vielen Airbnb-Usern wird vorgeworfen, dass sie die Wohnungen professionell vermieten und nicht

© fantazista/Colourbox.de

Sharing Economy

Airbnb will klare Regeln fürs "Home-Sharing"

20. Januar 2016

BERLIN. will offenbar an seinem ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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in Deutschland arbeiten. Das Sharing-Portal kündigt jetzt an, dass es deutschlandweit zusammen mit politischen Entscheidungsträgern an klaren und einfacheren Regeln zur Vermietung, bzw. zum „Teilen“ von privatem Wohnraum arbeiten möchte. Denn zahlreichen Airbnb-Vermietern wird von Wohnraum vorgeworfen, was die Wohnungsknappheit in einigen Städten noch verschärft.

Airbnb weist jetzt daraufhin, dass es in den kommenden Monaten verstärkt Gastgeber schulen und darüber aufzuklären will, dass Airbnb keine Plattform für professionelle Immobilienverwalter ist. „Unser Fokus liegt auf Gastgebern, die ihr Zuhause teilen in dem sie leben“, beteuert die Plattform. Man sei sich aber der Wohnungsraumknappheit durchaus bewusst und wolle nun mit allen Beteiligten zusammenarbeiten. „Wir möchten, dass Airbnb und das Teilen von privatem Wohnraum auf eine intelligente Art und Weise reguliert wird. Darum ist uns daran gelegen, die Herausforderungen aktiv anzugehen und gemeinsam fortschrittliche und vernünftige Strategien für die Zukunft zu entwickeln.“

Gleichzeitig betont das Sharing-Portal, dass seine Services die deutsche Wirtschaft ankurbeln würden. So hätten 2015 mehr als 1,5 Mio. Gäste Airbnb genutzt, um nach Deutschland zu reisen. Die gesamte wirtschaftliche Bedeutung der Airbnb-Gäste und -Gastgeber allein in Berlin schätzt das Portal auf mehr als 467 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Durch das Teilen ihres privaten Wohnraums verdienten sich Airbnb-Gastgeber in Deutschland 2015 im Durchschnitt 1800 Euro dazu. red/rk


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