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Der Schlüssel zum Gast: Wer die richtige Musik in angenehmer Lautstärke spielt, kann im Restaurant mehr Umsatz machen

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Management & Praxis

Auch das Ohr isst mit

Musik sorgt in Restaurants und Hotels für die passende Stimmung. Schlaue Elektronik ersetzt nicht nur den DJ, sondern kann dem Gastgeber außerdem die Gema-Gebühren ersparen. Doch guter Klang will geplant sein

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/39 vom 22. September 2012
von

Stuttgart. Ob oder WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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-Zone: Auch musikalisch möchte der Gast unterhalten werden, je nach Funktionsbereich und Ausrichtung des Hauses mehr schwungvoll oder in entspannungsfördernder Dezenz.

Realisieren lässt sich das im einfachsten Fall mit CD-Spielern nebst passender Klangtechnik – plus GEMADeutsche "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte"".
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-Gebühren, falls nicht ausschließlich lizenzfreie abgespielt werden soll. Allerdings will das Abspielgerät bedient und regelmäßig mit neuem Material gefüttert werden. Und es muss dann auch in der nötigen Varianz vor Ort verfügbar sein. Wer nicht nach jedem Stück zum Player eilen will, um nachzulegen, stellt sich zuvor seine eigene Kollektion am PC zusammen und brennt sich seine Gastro-CDs, jedoch: „Die CD-Auswahl und das Brennen vorab sind schon ein recht großer AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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“, sagt Rainer Hafke, Chef des Gasthauses Zum Schwan in Essen.

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Entlastung findet der Gastronom beispielsweise in der Lösung der Ahausener Tobit Software AG)Abk. für Aktiengesellschaft.
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. Die liefert mit der „Djukebox 380“ ein Musikarchiv zum Anschluss an den Verstärker, das ausschließlich per W-Lan befüllt wird und dank Touchscreen eine komfortable Auswahl der abzuspielenden Titel erlaubt. Ansprechend gestaltet, lässt sich das Gerät sehr gut öffentlich platzieren, sodass der Gast in vorgegebenem Rahmen seine Musikauswahl selber treffen kann. Über seinen Hosting-Service stellt Tobit 34 wöchentlich aktualisierte Kollektionen aus 16 Musik-Genres bereit. Auch eigene Musik lässt sich via PC ins Gerät laden, zudem kann Live-Radio empfangen werden. Ganz nebenher lässt sich Djukebox als Werbe- oder Info-AnzeigeWerbemittel.
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nutzen. Knapp 400 Euro kostet der schicke Klangschirm bei AbschlussBezeichnung für die letzte Stufe im Verkaufsprozess.
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eines 3-Jahres-Musikabos für monatlich 36 Euro, alternativ kann das Gerät samt 2-Jahres-Abo für rund 1200 Euro erworben werden www.tobit.com ).

An die traditionelle Musikbox hingegen erinnert die „Cantus Optima“ von Cantus Musiksysteme. Das kompakte Gerät zur Wand- und Standmontage ist eine Kombination aus Computer und Stereo-Verstärker, die sich per USB-Anschluss mit bis zu 50.000 Titeln in Form von MP3-Dateien – und dank Münzeinwurf auch mit Kleingeld – füttern lässt. Es lassen sich Abspiellisten hinterlegen, über ein poppiges, den berührungsempfindlichen 17-Zoll-Monitor füllendes Menü kann der Gast komfortabel nach seinen Lieblingsliedern, -alben und -interpreten suchen und eigene Abspielfolgen festlegen www.cantus-musiksysteme.de ).

Wo eher dezente Ambiente-Musik gewünscht ist, lässt sich der „Music Manager“ von Accenta einsetzen. Das kompakte Gerät bedient bis zu acht Kanäle parallel mit Gema-freier Musik, sodass verschiedene Räume mit unterschiedlicher Musik zeitgesteuert versorgt werden können. 1000 Titel, zusammengestellt nach den Wünschen des Kunden, liefern die Hamburger gleich mit www.accenta-music.de ).

Für Hoteliers interessant sind webbasierte Systeme, mit denen sich individualisierte Unterhaltungsangebote auf jedem Zimmer realisieren lassen. So macht etwa der Raunheimer Netzwerkspezialist Quadriga Deutschland internetfähige Fernseher mit seiner „Genesis“-Lösung zur MultimediaSammelbezeichnung für den Einsatz verschiedenartiger Medien , die innerhalb eines Prozesses oder einesMulti-Channel-Marketing Systems auch miteinander kombiniert werden können.
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-Plattform, über die der Gast nicht nur auf Fernsehprogramme und das Internet, sondern auch auf ein breites Spektrum von Musik zugreifen kann www.quadriga.com ).

Damit das Musikprogramm auch klangvoll rüberkommt, ist entsprechende Technik gefragt. Die muss den betreffenden Raum möglichst gleichmäßig und ohne störende Hall-Effekte beschallen, was etwa bei unregelmäßigen Grundrissen oder in großen Räumen oft schwer zu erreichen ist. In manchen Fällen mag es ausreichen, die Boxen probeweise zu positionieren, in Betrieb zu nehmen und den Raum abzugehen, um Klanglöcher oder Dröhnstellen dingfest zu machen und durch Änderung der Lautsprecher-Positionen zu beheben. In schwierigeren Fällen sind Akustikspezialisten gefragt, die anhand von Raumeigenschaften und -einrichtung ermitteln, welche Lautsprecher wo montiert werden sollten. Ohne großes Rumprobieren geht das mithilfe von Computersimulationen, wie sie etwa der Audiotechnik-Spezialist Bose für die Ausstattungsplanung verwendet. Ein Zusatzprogramm ermöglicht es gar, sich einen realistischen Höreindruck von der Raumwirkung der geplanten Audio-Ausstattung zu verschaffen www.bose.de ).

Es gibt also viele Wege zu einer guten akustischen Atmosphäre. Entscheidend ist, dass Gastgeber sich beraten lassen, bevor sie die Gäste beschallen. Denn leicht trifft man den falschen




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