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Editorial

Aufsteigende und sinkende Sterne

Von Hendrik Markgraf, Chefredakteur

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/8 vom 18. Februar 2012
 Hendrik Markgraf

Zu viele Köche verderben den Brei, heißt es. Bei der Nacht der Sterne, dem AHGZ-Top-EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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bei der Intergastra, traf der alte Spruch aber gar nicht zu. Denn hier konnten es nicht genug Meisterköche sein. Schließlich sollte ein neuer Rekord aufgestellt werden, ein Weltrekord.

Und das gelang: 100 Spitzenköche, dekoriert mit ein, zwei und drei Sternen, schafften den Sprung ins Guinnessbuch der Rekorde (Seiten 3-6).

Die deutsche Spitzenküche kann sich eben sehen lassen, wie auch das Hornstein-Ranking zeigt. Die Besten dort, darunter Harald Wohlfahrt und Helmut Thieltges, liegen übrigens auch ganz vorn im AHGZ-Ranking der Top 80 Hotelrestaurants. Es wertet die Noten von fünf Restaurantführern aus und erscheint im März.

Deutsche Spitzenlokale brauchen sich vor den großen Vorbildern, vor den französischen Nachbarn, also nicht mehr zu ducken. Und auch im Inland entfaltet die heimische Hochküche eine segensreiche Wirkung, spornt sie doch die Gastronomie in der Breite an. Und hebt die national-regionale Küche im klassischen Gasthaus.

Ein sinkender Stern – zumindest in den Augen des Steigenberger-Besitzers Hamed El Chiaty – ist . Vor zwei Jahren von El Chiaty geholt, muss er nun wieder gehen. „Unterschiedliche strategische Auffassungen“ nennt der AufsichtsratOrgan einer wirtschaftlich ausgerichteten juristischen Person des Privatrechts, dem insbesondere die Kontrolle der ordnungsgemäßen Geschäftsführung obliegt.
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als Grund, und lässt gleichzeitig verlauten, an der Expansionsstrategie werde festgehalten.

Die hatte sich Buijs auf die Fahnen geschrieben, als er – doch wohl in Abstimmung mit seinem Herrn – vollmundig 15 neue Verträge pro Jahr ankündigte. Das hochgesteckte Ziel wurde bisher nicht erreicht. Doch warum: Verfügte Buijs über die nötigen finanziellen Mittel? Wie auch immer, das Hin und Her an der Spitze von tut der Marke nicht gut. Und der nächste CEO muss sehen, wie er mit dem Patriarchen El Chiaty zurechtkommt (Seite 1).


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