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Ganz oben: Die Upstalsboom-Expedition auf den Gipfel des Kilimandscharo

© Unternehmen

Ferienhotellerie

Azubis stürmen die Kilimandscharo-Spitze

26. Januar 2016
 Thomas Klaus

EMDEN. Wenn sich GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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von der Hotel + Freizeit GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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& Co. KG mit Hauptsitz im ostfriesischen Emden bei einer DEHOGA
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-Versammlung nicht so sehr über einige Kollegen geärgert hätte, wären acht seiner Auszubildenden - darunter fünf Frauen - niemals auf den höchsten Berg Afrikas gestiegen. Das schilderte der Mitinhaber des Unternehmens bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Upstalsboom betreibt schwerpunktmäßig an Nord- und Ostsee rund 70 Hotels und Ferienwohnanlagen mit 1788 Zimmern.

Zwar präsentierte der 42-Jährige auch Daten und Fakten. Aber viel wichtiger war ihm, zu erzählen, was sich im Januar auf dem Weg an die Gipfelspitze des 5895 Meter hohen Kilimandscharo zugetragen hatte: So mussten zum Beispiel innerhalb von sechs Tagen unter erschwerten Bedingungen 84 Kilometer zurück gelegt und von zweistelligen Minusgraden bis hin zu brütender Hitze unterschiedliche Wetterlagen bewältigt werden.

Geistig und körperlich sei bei allen Teilnehmern das Maximum abgefordert worden, so der Upstalsboom-Chef, der sich mit auf den Weg gemacht hatte. Dieser „Tour des Lebens“ ging eine einjährige Vorbereitungszeit voraus. Janssens Fazit: „Das waren für sämtliche Beteiligten unglaubliche Eindrücke und Erfahrungen, die unser Leben prägen, vielleicht sogar verändern werden.“ Denn: „Wer sich voll und ganz einbringt und bereit ist, für sich selbst bis an die eigenen Grenzen und darüber hinaus zu gehen, der ist auch in der Lage, über seinen eigenen Horizont zu schauen.“

„Werteorientierte Unternehmensführung“

Ganz am Anfang des Projektes stand jedoch die DEHOGA-Versammlung, auf der an den heutigen Auszubildenden im Gastgewerbe kaum ein gutes Haar gelassen wurde. Doch Bodo Janssen („In der Branche erhalten die jungen Menschen zu wenig Aufmerksamkeit“) nimmt viele junge Menschen nach seinen Worten völlig anders wahr – vorausgesetzt, ihnen wird auf gleicher Augenhöhe begegnet und das Potenzial geweckt, das in ihnen steckt.

Dafür geben die Schulzeugnisse, die den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden, nach Janssens Auffassung viel zu wenig her. Der Geschäftsführer kündigte deshalb an, dass Bewerberinnen und Bewerber ihre Zeugnisse künftig nicht mehr mitschicken müssten. Das soll in den Stellenausschreibungen ausdrücklich erwähnt werden. Zurzeit klärt eine hotelinterne Arbeitsgruppe, wie ohne Zeugnisse die besten Auszubildenden gefunden werden können.

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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Hotel Geschäftsleitung, Berlin
Hotel Geschäftsleitung, Berlin

28.01.2016 um 12:57

Betreff: Ein Leuchtturm...? Oder besser DER !


Aufmerksam geworden durch einen FB Eintrag auf der Seite: so geht Hotel heute, las ich von einem Buchtipp ( Führen mit Hirn ) ebenfalls über Uptalsboom, worin das Unternehmen als Beispiel im positiven Sinne vorgestellt worden ist.

Auch die Webseite des Unternehmens selbst ist sehr lesenswert.

Wenn man als Unternehmer durch ein interessantes Personalmarketing bekannt wird, dann braucht man sich nicht um das Thema Fachkräftemangel Sorgen machen.

Björn Grimm, Asendorf
Björn Grimm, Asendorf

27.01.2016 um 09:41

Betreff: Leuchtturm-Projekt

Gutes Marketing heißt auch MA-Marketing! Da ist eine gut gewachsene und entwickelte Marke sicherlich gegenüber den zitierten DEHOGA-Kollegen aus dem Mittelstand klar im Vorteil. Allein die im Norden wahrgenommene Medienpräsenz außerhalb der Fachzeitschriften rechtfertigt den getätigten Aufwand. Und wenn dieser noch zur Entwicklung von echten Persönlichkeiten beiträgt, haben Gäste, Mitarbeiter, Unternehmen und die Region allesamt gewonnen! Also - gemäß dem "Leuchtturm-Gedanken" - : Weiter so - denn irgendjemand muss ja nun mal anfangen!

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