Online-Marketing
Bewertungsportale auf Datenjagd
von Susanne Stauß
BONN. Der Kampf um Kundenfeedbacks im Internet ist hitzig. „Inzwischen treten auch Mitspieler wie Google mit Goolge Analytics an Kunden und an Hotels heran, um ihre Meinungen zu gewinnen und daraus Informationen zu generieren,“ weiß Georg Ziegler, Head of B2BEngl. Abk. für Businessto-Business.
weiter mit Mausklick... bei der Holiday Check AG)Abk. für Aktiengesellschaft.
weiter mit Mausklick.... Gleichzeitig entlockten Mitbewerber aus dem Bereich Hotelbewertung Hoteliers Geld für eine bessere Bewertung. So sei beispielsweise Unister mit „Holiday Reporter“ mit der Bitte um Gratisnächte an Hoteliers herangetreten. Diese erhielten Kunden, der Hotelier werde im Gegenzug auf dem Unister-Portal bewertet. „Das heißt nichts anderes als: gib mir doch Geld für Empfehlungen“, so Ziegler. Weshalb Hoteliers dies akzeptierten, sei für ihn unverständlich. Besser sollten sie zufriedene Hotelgäste selbst um Weiterempfehlungen bitten.
Kritisch sieht Ziegler auch Portale, die im Namen der Hotels bei deren Kunden eine Vielzahl von Daten erheben und dem Hotelier dafür einen Report versprechen. „Was nützt Ihnen dieser gedruckte Content? Davon gewinnen Sie keinen Vorteil in puncto Sichtbarkeit im Netz. Erkennen Sie Ihre Qualitätsmängel nicht selbst? Wer schöpft denn wirklichen Wert aus dieser Aktion?“ fragte er Hoteliers beim Deutschen Online-Hotel-Kongress in Bonn. „Wenn Sie jemandem Geld dafür geben, dass er für Sie Daten erhebt, wer hat denn dann letztendlich etwas von den Daten?“
Was Ziegler bemängelt, preist Ullrich Kastner, Senior Director bei Trivago Hoteltest, den Hoteliers als besondere DienstleistungDienstleistungsmerkmale.
weiter mit Mausklick... an. Mystery Checks, Hotelfragebögen, herkömmliche Online-Bewertungen: All dies sei entweder zu einseitig und teuer, es mangele an FeedbackJede Art von Rückmeldung, die anzeigt, ob eine andere Person ein bestimmtes Verhalten oder eine sprachliche Äußerung verstanden hat und darauf reagiert.
weiter mit Mausklick... oder an Tiefe und Objektivität. Trivago habe sich vorgenommen, mehr über die Hotels zu erfahren, um Kunden später noch detailliertere Informationen liefern zu können. „Unser Ziel ist es, das Wissen des Kunden mit dem Wissen des Hotels zu verbinden“, so Kastner. Etwa 70 Prozent der Fragen beschäftigten sich mit dem Hotel, 30 Prozent mit dem Gast. Für Trivago Hoteltest wurde ein Gäste-FragebogenComment Card.
weiter mit Mausklick... mit 300 Fragen entwickelt, einzuordnen zwischen Mystery Check und Hotelzimmerbefragung. Gäste, die diesen Bogen ausfüllten, erhielten dafür eine Prämie von 40 Euro.



Werner Kunitzky, Backnang
31.05.2012 um 18:20
Betreff: Bewertungen
Leider nutzen manche Gäste diese Portale um sich auf fiese Art
zu äußern u.freuen sich diebisch das tun zu können.Es tut weh,auch wenn man weiß,daß der Schreiber absichtlich "Falsches" verbreitet u. man dagegen nicht viel tun kann.... viel