Buchungsportale

Direkte Buchungen: Einige Hotels nutzen hierfür eine Technik der Booking.com-Mutter Priceline.

© sergiy lysenkov/Colourbo

Online-Vertrieb

Booking.com erstellt auch Hotelwebsites

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2016/7 vom 13. Februar 2016
 Raphaela Kwidzinski

Stuttgart. Der Booking.com-Mutterkonzern beschränkt sich nicht mehr auf darauf, Hotelzimmmer über große zu verkaufen. Mit Booking SuiteLuxuriös ausgestattetes, sehr geräumiges Appartement innerhalb eines Hotels.
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, einem neuen Angebot der Booking-Markengruppe, können Hoteliers sich jetzt ganze eigene Websites, inklusive Mobile-Optimierung und Buchungsmaske bauen lassen. Auch ein Revenue-Management-Tool ist bei Booking Suite erhältlich. Die nötige Technologie dafür hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren eingekauft, und zwar mit der ÜbernahmeDies kann mit oder gegen den Willen des Managements erfolgen.
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der Firmen Buuteeq und Pricematch.

Branchenexperten wie Myhotelshop.de-Chef haben bereits vor dem neuen Service gewarnt: Hotels könnten sich in eine noch größere Abhängigkeit von begeben, obwohl sich viele ja gerade zum Ziel gesetzt haben, in eigene Websites zu investieren, um darüber direkte Buchungen, unanhängig von den Portalen, zu generieren. Doch einige Hoteliers nutzen tatsächlich den Service der Booking Suite für ihre eigene Website, also auch für den direkten VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
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. Etwa die Hotels The Weinmeister und Lux Eleven in Berlin-Mitte, die ihre Online-Auftritte seit März 2015 mithilfe von Booking Suite gestalten. „Wir hatten über verschiedene und für uns vertrauenswürdige Kontakte die Empfehlung für Booking Suite, damals noch Buuteeq, erhalten“, berichtet Kat Deeley, Director of Rooms Operations, in den beiden Hotels. Nach einem Webinar, bei dem das Hotelteam das System kennen gelernt hat, habe man sich rasch dafür entschieden. Der erste Eindruck habe sich nach einigen Monaten Praxiserfahrung bestätigt: „Aktualisierung, Veränderung und Pflege der Websites über das Backoffice sind superleicht“, berichtet Kat Deeley weiter. Und der Traffic auf der eigenen Website habe sich mit dem neuen System definitiv erhöht. Deeley würde den Anbieter Booking Suite daher anderen Hoteliers uneingeschränkt weiter empfehlen.

Wenn ein Hoteliers den Service von Booking Suite in Anspruch nimmt, kann er sich zwischen zwei Preismodellen entscheiden: Webdirect und Webcomplete. Bei ersterem wird bei jeder Buchung1. Handlung, bei der eine nachgefragte Leistung vom Status einer Anfrage in den Status eines verbindlichen Kaufs übergeht.
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auf der eigenen Website eine ProvisionVergütung für die erfolgreiche Vermittlung einer Reiseleistung eines Reiseveranstalters oder eines Einzelleistungsträgers durch den Reisemittler.
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von 10 Prozent der angegeben Rate fällig. Bei Webcomplete zahlen Hoteliers eine feste monatliche Gebühr, in Deutschland laut Booking.com in der Regel 299 Euro. Webcomplete umfasst zudem Zusatzfunktionen wie zusätzliche Analysetools sowie die Möglichkeit, mehrere Websites zu betreiben. Daneben bietet Booking Suite ab 99 Euro pro Monat noch ein Revenue-Management-Tool, das auf der Basis von Verfügbarkeit
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, Nachfrage und Mitbewerberraten dem Hotelier passende Raten vorschlägt. Dieses Tool ist aus dem System des Unternehmens Pricematch hervorgegangen, das Booking.com-Mutter ebenfalls im Frühjahr 2015 übernommen hat. So werden unter der Marke Booking inzwischen zahlreiche Dienstleistungen für den Hotelvertrieb gebündelt.

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