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Auf einer Wellenlänge: Christoph Sonntag und Jörg Mink.

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Jubiläum

Business Club Stuttgart feiert 5-jähriges Bestehen

21. Februar 2016
 Alexandra Leibfried

STUTTGART. - ein Koch mit bewegter Vergangenheit - setzt seit einiger Zeit alles auf eine Karte. Seit 2008 bewirtschaftet der umtriebige Schwabe das Restaurant auf Schloss Solitude, 2011 rief er dort auch den ersten privaten Baden-Württembergs ins Leben. "Dieses Konzept ist deutschlandweit einzigartig", betont er. Es laufe so gut, dass die Clubräumlichkeiten demnächst erweitert würden. Was ihn freut: "Endlich kann ich Gastronomie genauso leben, wie ich es mir vorstelle."

Über viele Jahre hinweg war Mink an vielen Orten gleichzeitig und ein Promiwirt, bei dem Schauspieler und Politiker verkehrten. Beispielsweise im Oma Mina in Berlin, aber auch in der Linde in Degerloch, die er aber im vergangenen Frühling nach 17 Jahren an die Brüder Trautwein abgab. Er konzentriere sich jetzt nur noch auf eine Sache, betont Mink, die Gastronomie auf der Solitude und der Club bräuchten seine volle Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt, weil er momentan durchgängig selbst am Herd steht. "Fachkräftemangel - ich finde keinen Koch", so Mink.

Bei der Eröffnung vor fünf Jahren mit TV-Moderatorin Sabine Christiansen als Promigast glaubten nicht alle, dass Mink's Idee zünden würde. Heute hat der Club 260 Mitglieder, die die Räumlichkeiten des Kavaliersbaus frequentieren und sich von Mink's Kochtruppe verköstigen lassen. "Das Konzept ist eine absolute Besonderheit", betont auch Daniela Mink, Clubmanagerin und Ehefrau von Jörg Mink. Die Clubmitglieder haben den Vorzug, dass sie jederzeit in ihren Räumlichkeiten auch auf gastronomischen Service zählen können, im Schloss-Restaurant ist immerhin am Montag Ruhetag. Die Members nutzen die Club-Räume für geschäftliche Zwecke, aber auch untereinander.

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Auch wenn ein Wirtschaftsclub nach angelsächsischem Vorbild gewisse Klischees bedient, ging es am vergangenen Freitag locker zu. Mink bot Mitgliedern und geladenen Gästen eine "Open Kitchen", die in ihrer kommunikativen Atmosphäre das Netzwerken besonders einfach machte. Lange Reden gab es nicht, aber einige interessante Infos: Das Durchschnittsalter des Clubs liegt mit 45 Jahren wohl weit unter dem anderer Clubs, immerhin jedes fünfte Mitglied ist weiblich.

Präsident des Clubs ist seit 2013 der frühere VfB-Präsident , ihm steht ein ehrenamtlicher Beirat zur Seite, dem unter anderem Messechef Ulrich Kromer von Baerle und Stuttgarts Bürgermeisterin Susanne Eisenmann angehören. Die Mitglieder setzen sich zusammen aus Vorständen, Geschäftsführern und selbständigen Unternehmern.

Für gute Laune sorgte am Freitagabend auch Kabarettist Christoph Sonntag, ein "guter Freund", wie Jörg Mink betonte. Sonntag gab Auszüge des traditionellen "Politiker-Derbleckens" zum Besten, während er um Unterstützung für seine Christoph-Sonntag-Stiftung warb. In den Räumen des Clubs steht ein Wunschbaum, von dem sich Mitglieder Wunschzettel pflücken und mit Unterstützung der Stiftung erfüllen können.

Jörg Minks Gastronomie steht für ambitioniert schwäbische Küche, der Koch versteht sich als Gastgeber aus Leidenschaft und Botschafter der schwäbischen Gastlichkeit. So war er in China, Vietnam, USA und Singapur im Einsatz und etablierte ein schwäbisches Lokal in Berlin. Im Oma Mina war auch Udo Walz StammgastBezeichnung für einen Gast, der innerhalb von zwei Jahren wiederholt in demselben Beherbergungsbetrieb übernachtet.
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. Zudem war Mink Mannschaftskoch des VfB Stuttgart.


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Club-Spitze: (von links) Matthias Kugler, Jörg Mink, Susanne Eisenmann, Erwin Staudt, Ulrich Kromer von Baerle
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