Samstag in der AHGZ: Unarten der Gästen
Choleriker ausbrüllen lassen
von Alexandra Leibfried
STUTTGART. Eine randalierende Horde betrunkener Gäste, verwüstete Zimmer und die nagende Angst, auf den KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... sitzenzubleiben. Diesen Alptraum hat Hotelier Michael Roger erlebt. Und es passierte in einer Nacht, bevor ein Brautpaar mit Hochzeitsgesellschaft den schönsten Tag seines Lebens im Flair Hotel Landgasthof Roger bei Heilbronn verbringen wollte. „Ich habe nicht geschlafen“, erinnert sich der Gastgeber und ist heute noch erleichtert, dass er „eine Viertelstunde vor Anreise der Brautleute die schlimmen Gäste aus dem Haus und das Geld in der Tasche hatte“.
Freilich, solch eine Begebenheit passiert nicht alle Tage. Und über die Unarten von Gästen sprechen Gastgeber auch nicht gern. Und doch kommen sie nicht selten in Situationen, in denen sie dem „König Gast“ Grenzen setzen wollen und müssen. Allein schon, damit nicht andere Gäste darunter leiden. „Wenn sich einer danebenbenimmt, wird er zurechtgewiesen“, betont Roger. Und wer den großgewachsenen Hotelier mit seinem auffälligen Schnauzbart und der kräftigen Stimme kennt, glaubt ihm das sofort. Er schreitet spätestens dann ein, wenn einer seiner Mitarbeiter schlecht behandelt wird oder Gäste dem Alkohol zu sehr zusprechen.
Wie es außerdem einer Rezeptionistin mit einem Choleriker erging oder einem Brauerei-Wirt mit anmaßenden Rennrad-Fahrern lesen Sie am Samstag in der AHGZ, Seite 3

