Insolvenz
Cocoon Club insolvent
von Barbara Goerlich
FRANKFURT/M. Acht Jahre ging es gut. Jetzt hat das Management des Cocoon Clubs ein Insolvenzverfahren eingeleitet, das den Club retten soll.
Seit Juli 2004 war das „Ufo“ genannte Rundgebäude im Frankfurter Industriegebiet Ziel für Clubbing-Fans. Das 10 Mio. Euro teure Gesamtkunstwerk aus Club und zwei Restaurants sollte Musikfans, Gourmets und Businesskunden gleichermaßen ansprechen. Eine 570 Quadratmeter große Tanzfläche, Showbühnen, VIPfür very important person, Gast, der für das Hotel oder ^ Restaurant, beispielsweise aufgrund seines Bekanntheitsgrades oder Umsatzvolumens, sehr wichtig ist und in der Regel bevorzugt behandelt wird.
weiter mit Mausklick...-Lounge und Bars verteilen sich auf mehrere Ebenen, über denen eine weiße DJ-Kanzel schwebt.
Mit dem Cocoon erfüllte sich Mitbegründer Sven Väth einen Lebenstraum. Geldgeber waren vor allem private Investoren. Anfangs lief auch alles bestens, der Cocoon Club gehörte zu den besten Technoclubs der Welt. Doch hinter der Fassade knirschte es. Gerüchte kursierten bereits seit geraumer Zeit, dass es um die Finanzen des Clubs nicht gut bestellt sei.
Als im Frühsommer überraschend Koch und Gastronom Mario Lohninger seine beiden Restaurants – das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Silk und das nicht weniger gerühmte Micro – aufgab, war es wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann die Verantwortlichen die Reißleine ziehen würden.
Mitte September meldeten sie beim Frankfurter AmtsgerichtUnterstes Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Deutschland.
weiter mit Mausklick... InsolvenzZahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson .
weiter mit Mausklick... an, berichtet das Journal Frankfurt. Ein InsolvenzverwalterPerson, welche die Abwicklung einer Insolvenz durchführt.
weiter mit Mausklick... soll den Club wieder in sicheres Fahrwasser manövrieren. Bis auf weiteres werden bekannte DJs im Club auflegen.


Peter Anton Bosch, Bad Säckingen
18.09.2012 um 19:53
Betreff: "Sicheres Fahrwasser".....
.....damit man unbeschwert von Sturm und Wind in Ruhe absaufen kann.
Ein Konzept wie Cocoon braucht Wellen und Wind, auch mal Gegenwind.
Wobei eine solche Eventmaschine natürlich im Hintergrund Ruhe und finanzielle Sicherheit braucht. Vielleicht war das mit dem ruhigen Fahrwasser gemeint.
So ein Konzept braucht einen verrückten und kreativen Kopf an der Spitze der ein leidenschaftliches Team an der Seite hat. Und dazu natürlich auch ***Qualität.
Es tut immer weh, mit zu bekommen, dass solche Unternehmungen, wie und wodurch auch immer, abschlaffen.