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Volker Küchler: „Kleine Gäste sind so wunderbar ehrlich, glückliche Familien so dankbar.“

© Hotel

Gastbeitrag

„Das Kinderlachen belohnt“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2016/4 vom 30. Januar 2016

Ich werde oft gefragt, wie es denn möglich ist, Erwachsenen und Kindern gleichzeitig einen tollen, erholsamen und erlebnisreichen Aufenthalt für alle Altersklassen zu bieten. Das Wichtigste: Die Spezialisierung. „Ein bisschen Kinderhotel“ geht nicht! merken gleich, ob sie willkommen sind oder nicht. Sie erkennen sofort, wenn der Hotelier nicht mit Leib und Seele dabei ist.

Kinder stören nicht, sie sind das Beste was wir haben. Natürlich darf es, ja muss es Regeln geben. Auch das checken Kinder sofort und wissen dann damit umzugehen. Viele Eltern sind selbst verwundert, wie gut sich ihr Kind in der Hotelumgebung benehmen kann, wie es hier Dinge tut, die spielerisch oder mit einem Aha-Effekt vermittelt werden – Stichwort: Händewaschen.

Im Gastronomiebereich gibt es natürlich besondere Anforderungen. Doch wenn man bereits bei der Planung an die Kinder denkt, gibt es nur sehr wenige Reibereien. Kinder sind laut und weinen nur, wenn sie mit der eigenen Situation unzufrieden sind – wenn also beispielsweise ihre Leibspeisen nicht vorhanden oder am Buffet unerreichbar sind. Extra buntes Geschirr und Besteck bringt überdies jedes Kind zum Strahlen und Staunen.

Auch im SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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sind bei uns die kleinen Gäste willkommen. Bekanntlich gehen hier die Sichtweisen auseinander. Viele sind der , dass Kinder keine Wellnessangebote brauchen und wollen, dies sei reine Abzocke. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Wenn beispielsweise Pools für Rennpferde gebaut werden, dann wird man der 10-jährigen Tochter wohl das Erlebnis einer Schokomaske oder der ersten Maniküre erlauben können. Das hat auch etwas mit Erziehung zur Lebensqualität und damit zum Benimm zu tun.

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