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Spitzenreiter: Kettenhoteliers in München, hier das Siegestor, zählen mit einem RevPar-Plus von 27 Prozent im Juni zu den Gewinnern Foto: Clearlens-images/Pixelio.de

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Deutsche Hotels im Plus

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/34 vom 18. August 2012
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. Der Juni ist für alle Hotelkategorien von bis Upscale ein Erfolgsmonat. Deren RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) legt zwischen 11 und 12,5 Prozent zu. Am stärksten ist diesmal die Economy-Hotellerie gewachsen: 4,5 Prozentpunkte mehr bei der Belegung, 5,8 Prozent beim Nettozimmerpreis und 12,5 Prozent beim RevPar. In den vorangegangenen Monaten hatten die gehobeneren Kategorien die Nase vorn.

Aber auch und Upscale müssen sich nicht verstecken. So steigt bei den Midscale-Häusern die Belegung um 2,7 Prozentpunkte, der ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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um 7,5 Prozent und der RevPar um 12 Prozent. Die Upscale-Hotellerie verzeichnet ein Belegungsplus von 2,8 Prozentpunkten. Die ZimmerrateZimmerpreis.
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steigt um 6,8 Prozent und der RevPar um 11,2 Prozent.

Kumuliert über zwölf Monate schneidet die Midscale-Hotellerie immer noch am besten ab, was die Entwicklung des RevPar betrifft. Dieser hat um 4,1 Prozent zugelegt. Die Upscale-Kategorie verzeichnet derweil plus 3,5 Prozent, die Economy-Häuser liegen bei 3,2 Prozent Zuwachs. Alle Kategorien sind bei der Auslastung im plus: die Economy-Hotels nur knapp mit 0,2 Prozentpunkten, Midscale mit 1 Prozentpunkt und Upscale mit 1,2 Prozentpunkten. Die Zimmerpreise steigen um 1,7 bis 2,8 Prozent.

In den verschiedenen deutschen Städten geht die Schere für die im Juni weit auseinander. Das größte Plus zum Vorjahresmonat fährt ein. Dort steigt der RevPar um stolze 27 Prozent. Nur knapp dahinter liegen die Leipziger Hoteliers mit einem Zuwachs von 26,9 Prozent. Auch Nürnberg (+22,4%) und (+20,7%) bescheren ihren Kettenhotels ein dickes RevPar-Plus. Ganz schlecht läuft es dagegen für , wo der RevPar im Vergleich zum Juni 2011 um 43 Prozent sinkt. Auch Bremen liegt mit minus 23,5 Prozent nicht gut im Rennen. In der langfristigen Betrachtung trägt Bremen deutschlandweit sogar die rote Laterne: Mit 3,6 Prozent im Minus liegen die Bremer Kettenhoteliers über zwölf Monate kumuliert. Gut schneiden dagegen auf 12-Monats-Sicht die Hotelstandorte Braunschweig, Stuttgart und ab. Die Welfenstadt erreicht ein RevPar-Wachstum von 11,9 Prozent, die baden-württembergische Landeshauptstadt schafft 11,7 Prozent, und die hessische Documenta-Stadt kommt auf 15,8 Prozent.

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