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Die Wiesn 2011 ist eröffnet
von Karin Gabler
MÜNCHEN. Leise? Wiesnwirt Wiggerl Hagn wollte es bei der diesjährigen Oktoberfestbierprobe genau wissen: Nachdem Werner Mayer, Augustiner-Braumeister, erzählt hatte, dass man ein gutes Bier „nicht hören“ könnte, machten Hagn und Toni Winklhofer, Wirt im Ratskeller und Traditionszelt, den Test. „Bestanden“ haben letztlich alle sechs Oktoberfestbiere, die der Verein Münchner Brauereien kurz vor Wiesnbeginn bei seiner schon traditionellen, launigen Probe vorstellte.
Brauer und Wiesnwirte lobten ihre Werke gleichermaßen, die letztlich, wie Hacker-Chef Andreas Steinfatt betonte, die Botschafter der Wiesn sind. Die Stammwürze beträgt zwischen 13,6 und 13,8 Prozent, der Alkoholgehalt liegt bei 5,7 (Spaten) bis 6,3 Prozent (Hofbräu). Der Bierpreis in den 16 großen Festzelten auf dem 178. Münchner Oktoberfest bewegt sich zwischen 8,70 Euro und 9,20 Euro (im Vorjahr 8,30 Euro – 8,90 Euro).
Mit 17 Tagen bis 3. Oktober dauert das größte Volksfest der Welt heuer 17 Tage lang. Es hat zudem einen drei Hektar großen Bereich, in dem die Nostalgie mit alten Fahrgeschäften sowie dem Festzelt „Tradition“ und einem Musikanten- und Volkssänger-Zelt auflebt.
Die Eckdaten zur Wiesn 2010, die die Münchner Wirte natürlich wieder übertreffen wollen, lauten :
6,4 Mio. Besucher
12.000 Beschäftigte
34 Hektar
115.000 Sitzplätze
7,1 Mio. Maß (Bierpreis 8,70 bis 9,20 Euro)
505.901 Brathähnchen
119 Ochsen
119.302 Paar Schweinswürste
(Quelle: Handelsblatt)

