Social Media
Dieter Van Acken: "Jeder Gastronom kann Facebook"
von Alexandra Leibfried
ALHAUS. Das Kneipen- und Gastrosterben bzw. die Zahlen dazu haben viele Wirte aufgerüttelt. 700 Gastronomen haben sich kürzlich beim Kongress "Gast&Gästin" mit dem Thema Social Web beschäftigt. Denn ReichweiteHaushalte, die während einer bestimmten Zeitperiode mit einer Werbebotschaft in Kontakt kommen.
weiter mit Mausklick... und Aufmerksamkeit im Netz kann vor allem Landgastronomen großen Zulauf bescheren. Dieter van Acken, Manager beim Veranstalter Tobit.Software, erläutert AHGZ.de-Lesern, welche Chancen die mobile und digitale Welt bietet.
1) Die Zahlen zum Gasthaus- und Kneipensterben haben die Branche sehr beschäftigt. Worin sehen Sie die Hauptprobleme?
Zuhause ist es oft schöner, als im Gasthaus. Die Gäste fühlen sich nicht wohl, wenn der Wirt nicht mit genau so viel Anspruch an seine Ausstattung geht, wie der Gast in seinen eigenen vier Wänden. Dann bleiben die Menschen einfach öfter mal zu Hause. Da haben sie die Atmosphäre, die sie sich wünschen, vom Sofa über Kerzen, bis zur Musik und auch die Preise stimmen. Das gilt insbesondere für die Eckkneipe. Die sieht oft noch genau so aus wie vor 50 Jahren, aber die Stammgäste "sterben aus" und das jüngere Publikum fühlt sich nicht angesprochen.
2) Hauptsächlich sterben Betriebe wegen Gästeschwund. Bietet die digitale Welt Rezepte dagegen?
Wie gesagt, wenn der Gast sich nicht angesprochen fühlt, kann auch die digitale Welt nicht helfen. Wenn er aber seinen Betrieb einigermaßen in Schwung hat, bietet ihm die mobile und digitale Welt neue Rezepte für eine besser Kundenbindung. Er kann einen direkten Draht zu jedem einzelnen Gast aufbauen und ihn jederzeit und überall erreichen. So wird der Gast über Neuheiten, Specials, Events informiert, oder bekommt Rabatte angeboten. Und das ohne großen AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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3) Hat ein normaler Gastronom, der sich zuvorderst mit dem Kochen beschäftigt, überhaupt noch eine Chance, in Zeiten von Social Media und Bewertungsportalen zu bestehen?
Gerade der normale Gastronom MUSS sich heute mit sozialen Netzen, speziell mit Facebook beschäftigen. Und nur damit. Denn dort sind seine Gäste schon längst. Dort tauschen sie sich aus, informieren und verabreden sich, suchen nach Locations und nach Abwechslung. Die ganze Zeit, die der Gastronom sonst für seine Web-Site, für Anzeigen, eMailings etc. verplempert, kann er sich jetzt sparen, wenn er sich auf eine Plattform konzentriert.
4) Wie ich kann mich als Landgastronom auf diesem Gebiet weiterbilden?
900 Millionen Menschen können Facebook. Da kann der Gastronom das auch, ganz gleich, ob der aus einer Metropole, oder vom Land kommt. Anleitung für professionelle Nutzung und Tipps für Facebook gibt es viele. Jede Volkshochschule bietet Kurse an. Auch in unserer Academy sind verschiedene Angebote zu finden.
5) Welche Hauptfragen haben die 700 Teilnehmer des Kongresses beschäftigt und welche Arten von Gastronomien führen diese?
Was die Gastronomen am meisten beschäftigt hat war die Frage, wie sie sich von der Abhängigkeit gegenüber großen Portalen schützen können. Und ganz häufig kam auch die Frage, wie sie schnell und einfach an eine eigene App. auf dem Smartphone kommen können. Von der Landkneipe bis zur SzenegastronomieInnovative gastronomische Betriebe, die Moden oder Trends setzen bzw.
weiter mit Mausklick..., von der Dönerbude bis zum Sterne Restaurant, vom Landgasthof bis zum WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
weiter mit Mausklick... Hotel war alles vertreten.
6) Wie unterstützt die Tobit.Software, um einen Betrieb zukunftsfähig aufzustellen?
Tobit.Software unterstützt den Gastronomen mit Anwendungen, die ihm helfen wieder selbst einen direkten Kontakt zum Gast aufzubauen. Vom Marketing über Bestellungen, Zimmer- und Tischbuchungen sind diese Anwendungen so konzipiert, dass sie wenig Zeit in Anspruch nehmen, damit der Gastronom sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. Wenn er sich noch unsicher ist, dem bieten wir auch das notwendige KnowHow dazu, das wir in unsrer Academy in verschiedenen Schulungen vermitteln.
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Roland F.W. Manke, Strande
11.07.2012 um 09:47
Betreff: Das ist nur noch dumm!
Es darf und kann aber auch nicht verwundern, wenn einzelne diese dümmste aber auch gefährlichste aller Plattformen namens Facebook hochstilisieren ? dahinter stecken handfeste merkantile Interessen.
Höchst bedenklich sind aber die undifferenzierten Beiträge hierzu der angeblichen doch gut informierten Fachpresse.