AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Buchungsportale

Mit wenigen Schritten zur Online-Reservierung: Der Gast will auf der hoteleigenen Website schnell und unkompliziert eine Buchung abschließen können – sonst klickt er wieder weg

Colourbox

Vertrieb

Eigenvertrieb gemeinsam stärken

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/22 vom 26. Mai 2012
von  

BONN. Wer seinen DirektvertriebVerkaufskanal, bei dem zwischen Anbieter und Nachfrager keine Handelsbetriebe bzw.
weiter mit Mausklick...
ausbaut, kann langfristig Vertriebskosten senken, Stammkunden besser binden und sich unabhängiger von Buchungsportalen machen. Das stellte , Area Hotel Manager im Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
weiter mit Mausklick...
Espanade Berlin, beim Deutschen in Bonn klar. Rund 170 Hoteliers und Online-Experten waren dazu ins gekommen. Seit der jüngsten Provisionserhöhung von versuchen viele unter ihnen, wieder mehr Zimmer selbst zu verkaufen.

Gangl zeigte am Beispiel des Grand Hotels Esplanade auf, an welchen Stellschrauben Hoteliers drehen können, wenn sie das Direktgeschäft stärken wollen. „Sie müssen darauf achten, dass die Buchungsmaschine auf der hoteleigenen Homepage schnell und unkompliziert zu bedienen ist“, sagte Gangl.

Damit die Kunden erst einmal zu der hoteleigenen Website finden, empfiehlt Gangl, den eigenen Google-Places-Eintrag zu aktualisieren und Bewertungen zu sammeln – sowohl auf der eigenen Homepage als auch bei Places und anderen Bewertungsportalen wie . Auch mit Suchmaschinenmarketing lässt sich der Traffic auf der eigenen Website erhöhen. Allerdings: Die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick...
für die Adwords sollten im Rahmen bleiben und keinesfalls die ProvisionVergütung für die erfolgreiche Vermittlung einer Reiseleistung eines Reiseveranstalters oder eines Einzelleistungsträgers durch den Reisemittler.
weiter mit Mausklick...
, die man an Vermittlungsportale zahlen würde, übersteigen.

#VIEDO:http://youtu.be/-g0wtf1-JH8VIDEO#

WEITERE BILDER ZUM ARTIKEL

Ein weiterer Weg, die Abhängigkeit von den Portalen zu verringern, ist der gemeinsame VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
weiter mit Mausklick...
mit anderen Hotels. Private Stadthotels aus Nürnberg, Salzburg und Wien haben sich deshalb im vergangenen Jahr zu dem Verein zusammengeschlossen. , Stellvertretende Obfrau des Vereins und Geschäftsführerin des Hotels Viktoria in Nürnberg, stellte das Konzept beim Online-Hotel-Kongress vor.

Privathotels verbünden sich

„Wir vermarkten uns über eine gemeinsame Homepage mit nur 4 Prozent Provision für Buchungen“, erläuterte Powels. Außerdem betreiben die Private City Hotels Cross-Marketing, weil sie sich in mehreren Städten befinden und die Destinationen sich gegenseitig befruchten. Auf der gemeinsamen Website präsentieren sich die einzelnen Hoteliers als persönliche und private Gastgeber und befüllen Rubriken wie beispielsweise „Mein perfekter Tag in Nürnberg“. „Das macht Arbeit, bringt aber auch Pluspunkte im Google-Ranking“, so Powels.

Bislang hat der Verein 37 Mitglieder, verteilt in drei Städten. „Uns ist aber bewusst, dass wir auch Hoteliers in anderen Städten dazugewinnen müssen, damit die Website attraktiv wird.“ Bis Ende 2012 wollen die Private City Hotels in acht Städten vertreten sein. Über das gemeinsame Portal sollen dann 5 Prozent der Buchungen der einzelnen Hotels kommen.

Nicht nur die Privathotels, sondern auch die Ketten machen inzwischen beim Vertrieb gemeinsame Sache, in den USA sogar im großen Stil. Im Januar ist dort das Portal an den Start gegangen, gegründet von den sechs großen Hotelkonzernen Choice, , Marriott, Hyatt, Intercontinental und Wyndham (AHGZvom 28. Januar 2012).

, Area Vice President Northern and Central Europe bei Hilton Worldwide, erläuterte beim Online-Hotel-Kongress, wie das neue Vertriebsportal funktioniert. „Roomkey ist ein unabhängiges Unternehmen mit eigenem VorstandNeben der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft.
weiter mit Mausklick...
. Die Hotelketten steuern es im Alltagsgeschäft nicht.“

Ketten mit eigenem Portal

Damit das Portal für den Kunden richtig attraktiv wird, soll es sich nicht auf die Hotels der sechs Gründungspartner beschränken, sondern akquiriert weitere kommerzielle Hotelpartner.

Inzwischen sind Best Western, Preferred Hotels, Worldhotels und Loews Hotels hinzugekommen. Bis Ende des Jahres sollen über Roomkey zirka 80.000 Hotels buchbar sein. Zum Vergleich: Bei HRS sind zurzeit rund 250.000 Hotels weltweit buchbar. Die Provision bei Roomkey sei bedeutend geringer als bei Buchungsportalen und Online Travel Agencys (OTAs). Genaue Prozentzahlen will der Hilton-Chef nicht nennen.

Doch selbst große Ketten wie Hilton brauchen zusätzlich und OTAs, um ihre Zimmer auszulasten. „Ganz ohne Online-Vertriebspartner geht es kaum“, stellte AHGZ-Chefredakteur in seinem einführenden Vortrag klar. Die Conference Group, die den Kongress mit Unterstützung der AHGZveranstaltet hat, hatte daher auch HRS-Geschäftsführer als Referenten eingeladen. Ragge wies darauf hin, dass auch der direkte Vertrieb nicht kostenlos ist. „Durch die hohe Spezialisierung können wir das in vielen Bereichen günstiger machen als die Hotels selbst.“ HRS vermarktet Hotelzimmer nicht nur über HRS.de, sondern auch über mobile Apps, Social-Media-Kanäle, Call Center, Affiliate Portale wie beispielsweise von der Deutschen Bahn und der Lufthansa sowie direkt an 30.000 Firmenkunden weltweit. „Immer mehr Unternehmen wünschen sich einen Service aus einer Hand und übertragen ihr gesamtes Buchungsvolumen an HRS. Direktbuchungen gibt es in diesem SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
weiter mit Mausklick...
kaum noch, da sie für die Firmen nicht effizient sind.“

ThemenalarmKommentierenDrucken
Auch interessant

Aus der Abhängigkeit von den Portalen befreien

Beim Online-Hotel-Kongress 2012 diskutieren Branchenexperten darüber, wie die Hotellerie den richtigen Vertriebsmix finden kann. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Peter Löbel, St. Gallen
Peter Löbel, St. Gallen

28.05.2012 um 13:51

Betreff: Roomkey und Provision

"Die Provision bei Roomkey sei bedeutend geringer als bei Buchungsportalen und Online Travel Agencys (OTAs). Genaue Prozentzahlen will der Hilton-Chef nicht nennen." Warum nicht???

Anzeige