Drei Fragen an
Erich Falkensteiner
1. Wer sind zurzeit die Käufer und Verkäufer auf dem österreichischen Hotelmarkt, und für welche Projekte kann man noch Investoren gewinnen?
Ich denke, dass vorwiegend Konsortien verschiedenster Immobilienfirmen und -fonds in Verbindung mit internationalen Hotelgruppen aktuell in Hotelimmobilien investieren. Vereinzelt treten Privatiers als Käufer auf. Dazu gehört zum Beispiel Karl Wlaschek, der das Schlosshotel Velden erworben hat, das Falkensteiner nun betreibt. Die Käufer- beziehungsweise Verkäuferschicht ist grundsätzlich jedoch heterogen, stark geprägt von Immobilienfirmen und Privathoteliers. Für Investoren sind Stadt- und Ferienimmobilien gleichermaßen interessant. Entscheidend sind die Lage und das Konzept, die hinter dem einzelnen Projekt stehen.
2. Ist für die FinanzierungBeschaffung von monetären Mitteln für unternehmerische Aktivitäten.
weiter mit Mausklick... von Hotelimmobilien eine Entspannung in Sicht?
Die Finanzierungskriterien der Banken für Hotelimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren, auch aufgrund der Finanzkrise, deutlich verschärft. Deshalb sind Immobilienprojekte heute schwerer zu realisieren als noch vor zehn Jahren. Die Finanzierung wird natürlich auch von den stetig steigenden Immobilienpreisen erschwert. Und selbst für offensichtlich gute Immobilienprojekte in bester Lage bleibt die Finanzierungssituation schwierig.
3. Wie gestaltet sich derzeit die operative Entwicklung der Falkensteiner Häuser in Österreich? Was sind die Renner, welche Häuser haben es schwerer?
Das ist natürlich je nach Saison unterschiedlich. Eines zeigt sich anhand guter Vergleichsmöglichkeiten bei unseren Hotels in den verschiedenen österreichischen Destinationen: Wo die Region beziehungsweise der TourismusverbandInteressenszusammenschluss von Unternehmen und Körperschaften der Tourismusbranche -meist als internationaler/nationaler Dach- oder Fachverband.
weiter mit Mausklick... gute, innovative und nachhaltige Arbeit leistet, haben es die Hotels leichter. Das bedeutet für uns wiederum, dass wir die geplanten Marketingbudgets gezielt einsetzen können und nicht nachbesseren müssen. Alle Destinationen werden aber auch gleichermaßen von uns mitbeworben, denn für Urlauber ist nicht nur das Hotel ausschlaggebend, sondern auch die Region.
Susanne Stauß


