Preise und Trophäen
Franziska Dittrich gewinnt Azubi-Contest
von Helmut Heigert
HAMBURG. Franziska Dittrich ist die Siegerin des diesjährigen Azubi-Contests der Selektion Deutscher Luxushotels. Die 23-jährige angehende Hotelfachfrau aus dem Hotel Mandarin Oriental Munich konnte sich im Finale im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg gegen neun Mitbewerber durchsetzen.
Auf den zweiten Platz kam Marie Güthues, die Excelsior Hotel Ernst in Köln eine Ausbildung zur Hotelfachfrau macht. Auf den dritten Rang gelangte Tobias Henn, der nach einer Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Brenners Park in Baden-Baden eine zweite Ausbildung zum Koch im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten absolviert.
Zum achten Mal veranstaltete die Selektion, der 10 Luxushotels in Deutschland und Österreich angehören, einen Azubi-Contest. Im Rahmen der Initiative „Selektion fördert“ absolvierten alle 350 Auszubildenden in den Mitgliedsbetrieben im Mai dieses Jahres eine schriftliche Prüfung. Anhand der Ergebnisse wurde in jedem Haus ein Testsieger ermittelt, der zum Finale in Hamburg antrat.
In der Endausscheidung mussten die Finalisten sechs praktische Aufgaben aus verschiedenen Themenbereichen durchlaufen. Dabei reichte die Palette von der Entwicklung eines Slogans für die Ausbildung in der Selektion für eine Facebook-Seite über die Beantwortung eines Beschwerdeschreibens eines Gasts bis zu einer Blindverkostung unterschiedlicher Lebensmittel.
Angesichts eines spürbaren Rückgangs an Bewerbungen um Ausbildungsplätze, versuche die Selektion mit den Contests, diesem Trend entgegen zu wirken, so Ingo Peters, Direktor des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. „Die Auszubildenden sind ein wichtiges Sprachrohr für ein Hotel."
Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs war Christian Rach. Nach Ansicht des Hamburger Sternekochs sollten die Auszubildenden die Chance ergreifen, sich in Wettbewerben zu messen. „Ein Wettbewerb macht nicht krank, sondern ist gesund“, sagte Rach.
Rach, der Anfang 2012 in Berlin eine weitere Restaurant-Schule für gering qualifizierte Jugendliche eröffnen will, versucht die Lücke zwischen dem Angebot an Arbeitsplätzen im Gastgewerbe und einer sinkenden Nachfrage zu schließen. „Dabei ist es wichtig, alle Bereiche der Gesellschaft anzusprechen und eventuell bestehende Vorurteile sowie Schwellenangst abzubauen“, so Rach.

