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Sind Existenzen bedroht: 23 Gastronomen wollten im Juni eröffnen Foto: Archiv

Berliner Flughafen

Gastronomen haben keinen Anspruch auf Schadensersatz

22. Mai 2012
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BERLIN. 23 Gastronomen sind eigentlich startklar. Doch die Eröffnung des internationalen Airports in Berlin (BER) ist um 9 Monate verschoben worden, auf März 2013. "Der Einzelhandel - dazu zählen Gastronomen - kann keine Schadensersatzansprüche geltend machen", sagte der Sprecher der Flughafengesellschaft, Leif Erichson, gegenüber AHGZ.de

In den Mietverträgen mit der Flughafengesellschaft, der Flughafen Berlin Brandenburg GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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"Willy Brandt", ist eine Karenzzeit (lat. Verzicht) von 18 Monaten vorgesehen. Pacht jedoch müssen die Gastronomen erst ab dem Zeitpunkt der Eröffnung bezahlen. Unter Druck stehen die Betriebe vor allem, weil sie bereits PersonalIn der Hotellerie und Gastronomie haben diese durch den Kontakt zu den Gästen einen wesentlichen Einfluss auf die vom Gast wahrgenommene Dienstleistungsqualität.
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eingestellt  haben, VerbindlichkeitenVerpflichtungen gegenüber Dritten es handelt sich somit um Schulden, die in einer Bilanz auf der Passiv-Seite stehen.
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aus Investitionen bedienen müssen und womöglich schon mit Lieferanten einig waren. Leif Erichson betont: "Uns ist es wichtig, dass alle Gastronomen dem Mietvertrag treu bleiben können. Wir wollen mit allen ins Gespräch kommen und klären, wie hoch ihre Verbindlichkeiten sind." Die Gesellschaft sei schließlich stolz auf ihr Portfolio von Unternehmern und man wolle sich gütlich einigen. AHGZ.de-Informationen zufolge hat die Gesellschaft bereits Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen und Entgegenkommen signalisiert.

Eine Haltung, die beim Berliner DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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-Chef auf offene Ohren stoßen dürfte. Er hoffe, dass man gemeinsam an einem für Betroffene arbeiten werde, sagte Weiland im Gespräch mit AHGZ.de

Inwieweit die Flughafengesellschaft selbst finanziell unter Druck steht (AHGZ.de berichtete) und ob betroffene Airlines ein auf Schadensersatz haben - dazu bezog Erichson vorerst keine Stellung. In einer Pressemitteilung verweist die Flughafengesellschaft darauf, sich 2006 gegen steigende Zinsen mit sogenannten Swaps abgesichert zu haben. Diese haben im Geschäftsbericht 2011 einen negativen Marktwert von 214,5 Mio. Euro. Reale Verluste seien der Flughafengesellschaft dadurch nicht entstanden, heißt es in der Erklärung und weiter: "Da die Flughafengesellschaft beabsichtigt, sowohl die Kredite wie auch die dazugehörige Zinssicherung bis zum Ende ihrer Laufzeit zu erfüllen, können sich reale Verluste nicht ergeben. Zur Einsparung von FinanzierungskostenAlle Aufwendungen, die zur Erlangung und Rückzahlung eines Kredits anfallen.
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hat die Flughafengesellschaft in 2011 die Besicherung der Swaps angepasst. Seit 2012 entfällt die Verpflichtung zur Besicherung der Swaps. Dementsprechend haben negative Marktwerte keinen Einfluss mehr auf die BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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der Flughafengesellschaft. Die unterzieht derzeit das gesamte Flughafenprojekt einer grundlegenden Überprüfung der KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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. Dieser Prüfprozess wird die nächsten Wochen in Anspruch nehmen. Das Ergebnis wird zur kommenden Aufsichtsratssitzung am 22.06.2012 erwartet."

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