Neueröffnung
Gelungener Start des Bierkulturhotels Schwanen in Ehingen
EHINGEN. „Endlich mal Zimmer, die mal etwas anders sind“, freuen sich die Gäste. Im März hat Familie Miller das Bierkulturhotel Schwanen in Ehingen eröffnet und die Zimmer entsprechend gestaltet (AHGZ.de vom 17. April). Drei neue, moderne Gebäude, eine Tiefgarage und ein neuer Biergarten sind entstanden. Direkt gegenüber liegt der GasthofBeherbergungsbetrieb, der einem Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.
weiter mit Mausklick... Schwanen der Familie mit eigener Brauerei.
Geschichtlich spielte das Bier schon immer eine wichtige Rolle in Ehingen. In der 25.000-Einwohner-Stadt gibt es bis heute vier Brauereien, und diese brauen 43 verschiedene Biere. Seit 2008 vermarktet sich die Stadt nahe Ulm als „Bierkulturstadt“. 2009 hat sie damit den Landespreis Ideenwettbewerb Genießerland Baden-Württemberg gewonnen.
Geglückte Verbindung
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Dazu passt natürlich das neue Bierkulturhotel wie das Tüpfelchen auf dem i. Geschickt verbindet das neue Best-Western-Plus-Hotel Elemente, die traditionell mit dem Bier verbunden sind, mit moderner Architektur. Es richtet sich an einen großen Kundenkreis, auch an Frauen. „Wir wenden uns vor allem an Geschäftsreisende, aber auch an Tagungsgäste, Urlauber und Busreisende“, erläutert Michael Miller (32) das Konzept. Er ist Diplom-Braumeister und zusammen mit seinem Bruder Dominic Hotelinhaber. Für Veranstaltungen stehen drei Räume zur Verfügung, die sich verbinden lassen. Insgesamt können so sechzig Menschen im Bierkulturhotel tagen.
Das Bierkulturhotel bietet seinen Gästen vier verschiedene Zimmertypen, alle mit Balkon oder kleinem Garten. In den sehr originellen Bierkistenzimmern sind Hölzer des ehemaligen Malzlagers verbaut. Dem Architekten Ulrich Schwille diente eine Bierkiste als Inspiration. In den Wehrgangszimmern und den Stadtmauermaisonetten wurde die alte Stadtmauer integriert. Aus alten Balken wurden Betten gezimmert. Außerdem gibt es Biersuiten mit viel Holz über zwei Stockwerke, wobei das Holz noch duftet.
Wie viel genau investiert wurde, möchte Michael Miller nicht öffentlich sagen. Aber mehrere Millionen waren es allemal. „Ein schlagkräftiges Konzept mit Hand und Fuß braucht man unbedingt, um das Vertrauen der Bank zu gewinnen. Wir haben das Vorhaben über die nächsten Jahre mit transparenten Planzahlen durchgerechnet. Best Western lieferte eine Marktanalyse mit realistischen Belegungszahlen.“
Dass das neue Hotel zu einer international bekannten HotelketteZusammenschluss mehrerer Hotelbetriebe unter einheitlicher Leitung.
weiter mit Mausklick... gehört, hatte hohe Priorität für die Brüder Miller: „Best Western steht für Qualitätsstandards, die extern kontrolliert werden. Wer die Marke schon kennt, wird auch dann buchen, wenn es noch nicht so viele Bewertungen gibt“, weiß Michael Miller.
Gäste sind neugierig
Man profitiere von den Best-Western-Stammkunden und bekomme Unterstützung im VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
weiter mit Mausklick... und bei der Organisation von Tagungen. Das Hotel ist gut angenommen worden, auch Frauen buchen. „Die Leute sind neugierig auf unser Hotel. Zu 99 Prozent kommt das Konzept hervorragend an“, sagt Uwe Ringgenburger, der Hoteldirektor. Das jahrtausende alte Kulturgut Bier scheint nichts von seiner Beliebtheit verloren zu haben. Die Gäste finden es sympathisch, wenn sie auf den Zimmern die hoteleigene Pflegeserie aus Shampoo, Duschgel und Bodylotion mit Hopfen und Bierhefe entdecken. Michael Miller gibt im Gasthof Schwanen auch Brauseminare. Die Nachfrage danach steigt.




