Kooperationen
Greenline setzt auf Nähe
Berlin. Die Kooperation Greenline Hotels wirbt mit „Urlaub muss nicht weit sein“ und profitiert dabei von der steigenden Landlust der Deutschen. 2011 wuchs der UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
weiter mit Mausklick... laut Greenline um 19 Prozent, die Mitgliederzahl um 14 Neuzugänge. Tendenz weiter steigend.
Seit der Gründung im Herbst 2001 ist die Gruppe von sieben Häusern in den östlichen Bundesländern in zehn Jahren auf 70 Landhotels in acht Ländern gewachsen. 49 Hotels davon tragen drei DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Sterne, 19 gehören zur 4-Sterne-Kategorie. Der Umsatz ist von 4,9 Mio. Euro im Gründungsjahr auf 55,2 Mio. im vergangenen Jahr gestiegen, die Auslastung von 45 auf 58 Prozent im Jahr 2011.
Geschäftsführerin Suzann Heinemann will in den nächsten drei Jahren weiter im mittleren SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
weiter mit Mausklick... mit Häusern im Grünen, am Stadtrand oder in Kleinstädten expandieren. Bevorzugt in Deutschland. Ihr Ziel: 100 Mitgliedsbetriebe bis 2015. Viele mittelständischen Hoteliers möchten nicht den Namen einer Gruppe zusätzlich zu dem eigenen führen müssen. Sie wollen kompetent rund um die Themen Marketing und VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
weiter mit Mausklick... unterstützt werden. „Genau das sind unsere Stärken und Erfolgsfaktoren. Daran messen uns unsere Partner“, so die Geschäftsführerin.
Das bestätigt Uwe Große, Direktor des Schlosshotels Blankenburg, seit einem Jahr bei der Kooperation. „Das zielgruppenorientierte Marketing und die vielseitigen Vertriebsaktivitäten passen zu uns, weil unsere Gäste aus den Segmenten Tagungen, Indididualreisende und Gruppen kommen.“ Da könne er die passenden Bausteine auswählen. Sein Haus in Blankenburg ist auch Station bei einer Schlösserreise, die Greenline über Dertour vermarktet. „Diese Reise ist der Renner“, so Heinemann, und solle im nächsten Jahr erweitert werden. Jens Sebbesse, Business Development Manager des Greenline-Mitgliedshotels Zur Krone in Löhnberg, schätzt den Freiraum für eigenes Handeln. „Das Profil eines Hauses wird durch die Kooperation gut an die passende ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
weiter mit Mausklick... weitergegeben“, lobt er.
Damit der MarkennameNamensgebung, die einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Markenbekanntheit leistet.
weiter mit Mausklick... Greenline Hotels trotz der Individualität der einzelnen Häuser immer bekannter wird, setzt Suzann Heinemann auf Kooperationen mit großen Marken wie Clevertours als Direktvermarkter in den 2000 Märkten von Penny und Rewe. Hinzu kommen Aktivitäten mit Portalen wie Ab-in-den-Urlaub.de oder Kurzurlaub.de und Gutschein-Plattformen wie Roomnight. Auch Kooperationen mit Butlers, Karstadt, Skoda Deutschland, Krankenkassen, der Deutschen Kreditbank und mit Sparkassen sorgen für MarkenbekanntheitProzentsatz der Personen einer Zielgruppe, die eine Marke kennen, wobei drei Ausprägungen unterschieden werden: "Unaided Recall Die aktive Markenbekanntheit ermittelt ohne Zuhilfenahme von Gedächtnisstützen die ungestützte Erinnerung an bestimmte Marken.
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Den Umsatz bescheren hauptsächlich Individualreisende und Familien, 40 Prozent Reisegruppen und 10 Prozent Business- und Tagungsgäste. Sie kommen größtenteils aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Die meisten Kunden reisen mit dem eigenen Auto oder der Bahn an. Das passt zum Motto der Gruppe. Damit zieht die Greenline viele Gäste über die eigene Homepage an: „50 Prozent der User geben bei der Suche direkt Greenline Hotels ein“, weiß Geschäftsführerin Heinemann. Dort finden sie viele Anregungen, denn die Greenliner profilieren sich als Kenner der jeweiligen Region. Sie liefern rund um die einzelnen Häuser Tipps zu Ausflugszielen, Veranstaltungen und kulinarischen Besonderheiten. Das summiert sich laut Heinemann zu 5000 Unterseiten auf der Homepage. „Dieses Konzept wirkt sich sehr positiv auf unsere Hotels aus.“ Im ersten Quartal dieses Jahres registrierte sie 212.234 Zugriffe.
Andere Teile des Marketingbudgets fließen in Messen wie die ITB in Berlin und den RDA in Köln. Zwischenzeitlich bespielen fünf Mitarbeiterinnen die Social-Media-Kanäle. Auf Google Adwords verzichten die Berliner komplett. Zukünftig will die Geschäftsführerin einen noch größeren Fokus auf die Internetpräsenz legen. Dort sieht sie die größten Hebel, um den Umsatz der Hotels zu erhöhen. Und im Tagungsgeschäft sieht Suzann Heinemann ebenfalls noch Potenzial.

