Imagekampagne
Heiligendamm gibt sich selbstironisch
HEILIGENDAMM. Mit einer selbstironischen Imagekampagne wird sich das seit Februar von einem InsolvenzverwalterPerson, welche die Abwicklung einer Insolvenz durchführt.
weiter mit Mausklick... geführte Grand HotelHotel, das durch seine großzügige architektonische Gestaltung, die luxuriöse Ausstattung sowie Dienstleistungen auf höchstem Niveau gegenüber anderen Hotels herausragt.
weiter mit Mausklick... Heiligendamm in der Öffentlichkeit präsentieren. Das Signal soll sein: Wir sind noch da!
Einer der drei Claims lautet: „Auch in stürmischen Zeiten wird nicht einfach dicht gemacht!“ Die Kampagne wurde von der Berliner Agentur Die Brandenburgs entwickelt. In ihrer Leitlinie „Geistreiche Selbstironie“ wird bewusst offensiv, sogar leicht provokant mit dem Thema InsolvenzZahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson .
weiter mit Mausklick... und Luxus umgegangen. „Wenn es nicht mehr weiter geht, sind die Aussichten am schönsten“, heißt es in einem weiterem Claim, der sich auf Entspannung, Ruhe, und die Architektur bezieht.
Der Fokus dieser Kampagne in Print- und Onlinemedien liegt auf den Regionen Hamburg und Berlin. Dort will man die Weiße Stadt am Meer wieder ins Bewusstsein rücken, nachdem das seit Ende Februar insolvenzbelastete Hotelensemble in den Medien beinahe totgeglaubt wurde. Das sei aber falsch, so die Verantwortlichen: "Der Hotelbetrieb läuft auf Hochtouren." red/hz


Dietrich Hertzberg, Lübeck
30.05.2012 um 19:26
Betreff: Heiligendamm muss eine Zukunft bekommen.
Es ist zu hoffen, dass der Insolvenzverwalter einen Scheich aus dem Morgenland findet, der eine Abkühlung im hohen Norden sucht. Heiligendamm muss Mecklenburg erhalten bleiben.