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Konzepte

Passion für Fleisch: Gastronom Chris Siemers (links) und Küchenchef Oliver Ackermann

Helmut Heigert

Konzepte: World Steaks in Hamburg

Hier kommt das Steak zu Ehren

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/39 vom 22. September 2012
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HAMBURG. Auf der Karte des in Hamburg steht aus den renommiertesten Steakländern der Welt. Dazu manche Rarität. „Das Konzept hat eingeschlagen wie eine Bombe“, verkündet siegessicher Geschäftsführer Chris Siemers, der das Lokal im Stadtteil Winterhude Mitte August eröffnet hat.

Siemers ist seit 20 Jahren in der Gastronomie tätig. Er betreibt in der Hansestadt einen CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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-Service rund ums Spanferkel, außerdem fünf Billard-Cafés, darunter das Hobs Diner im Stadtteil Farmsen mit komplettem Speiseangebot. Wieso jetzt das neue Konzept? „Viele gehen nach dem Billard gern zum Essen in ein Steakhouse“, so Siemers.

Nach zweijähriger Suche fand er den Standort am Mühlenkamp, in dem sich zuvor ein italienisches Restaurant befand. Insgesamt hat Siemers 150.000 Euro in das Lokal investiert, in dem bis zu 50 Gäste Platz finden. Weitere 50 Sitzplätze gibt es auf der Terrasse. Die Einrichtung ist schlicht: Dunkles Holz dominiert, einziger Blickfang sind die Rinderkopf-Skulpturen an der Wand.

Doch im World Steaks steht sowieso die Küche im Mittelpunkt, für die Oliver Ackermann verantwortlich ist. Der gelernte hat zuvor in gearbeitet und blickt auf Stationen als Souschef im Orient Express zurück. Auf seiner Speisekarte stehen nicht nur klassische Steaks – etwa vom Pommerschen Rind –, sondern auch Exoten von Bison und Krokodil. Für Liebhaber besonderer Fleisch-Spezialitäten bietet er auch das rare Luma Beef aus der Schweiz an. Ein 200-Gramm-Steak der im Schweizer Kanton Graubünden mit warmen Bier massierten Rinder kostet im World Steaks 132 Euro. Ackermann grillt Luma Beef allerdings nur auf Vorbestellung, geliefert wird die Rarität per Kurier.

Die Gäste können sich ihre Gerichte nach einem Baukastensystem selbst zusammenstellen. Auch mit kleinerem Geldbeutel wird man fündig. Ein 200-Gramm-Hüftsteak gibt es schon für 6,90 Euro. Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Saucen und Kräuterbutter werden allerdings extra berechnet. Während andere Steakhouse-Ketten stark auf Convenience setzen, pflegt Ackermann die traditionelle Machart. Gemüse, Kräuterbutter oder Saucen – alles wird frisch in seiner Küche hergestellt.

Täglich, auch am Wochenende, bietet der Küchenchef ein Mittagsgericht für 6,50 Euro an. Das Tagesmenü mit Getränk ist für 12,50 Euro pro Person zu haben. „Der Mittagstisch ist unsere beste WerbungTeilbereich des Kommunikationsmixes. Mediawerbung.
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“, fügt Geschäftsführer Chris Siemers hinzu, der künftig auch selbstgereiftes Fleisch anbieten will.

Für die Erprobung seines Steakhaus-Konzepts hat sich der Gastronom ein Jahr Zeit genommen. Anschließend will er mit Hilfe von Investoren das Konzept vervielfältigen. Allerdings soll nach den Vorstellungen von Siemers aus World Steaks kein anonymes Franchise-System werden: „Wir bieten nicht nur perfektes Fleisch, sondern auch warmherzigen Service.“

Helmut Heigert

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