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Zusätzlicher Marketingkanal: Das soziale Netzwerk Facebook

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Direktvertrieb

Hotelseite auf Facebook anlegen

25. April 2012

Soziale Netzwerke sind zu einem neuen, wichtigen Informationskanal geworden. Die eigene Hotel-Seite bei oder Google+  ist genauso wie die eigene Webseite ein “Kundenstopper”, Aushängeschild und kann zur Kundenbindung genutzt werden.

Folgenden wollen wir Ihnen die Schritte beschreiben, mit denen Sie mit Ihrem Hotel bei Facebook starten können.

Mit Facebook starten

Falls Sie noch kein Facebook-Konto haben, müssen Sie sich bei Facebook als Person registrieren. Gehen Sie dazu einfach auf www.facebook.com und folgen Sie den Anweisungen zur Registrierung.

Wichtig: Richten Sie kein “persönliches Konto” für Ihr Hotel ein (z.B. Name = Hotel, Nachname = Hotelname), denn damit stoßen Sie einerseits gegen die Nutzungsbedingungen und kommen andererseits nicht in die Vorzüge einer Facebook-Unternehmens-Seite.

Wenn Sie ein eigenes, persönliches Konto haben, legen Sie auf www.facebook.com/pages/create.php Ihr lokales Unternehmen an und geben die Kategorie (Hotel), Hotelname und Kontaktdaten ein.

Wichtige Informationen einpflegen

Auf Ihrer Unternehmens-Seite sollten Sie unter “Infos” Ihr Hotel beschreiben, Ihre Kontaktdaten und – wichtig für die Suchmaschinenrelevanz – einen Link zu Ihrer Website hinterlegen. Dort gehört ebenfalls ein Link zum Impressum Ihrer Website hin.

Laden Sie unter Photos eigene Bilder hoch, um Ihr Hotel von seiner besten Seite zu präsentieren.

Facebook-Seite verwalten

Auf Ihrer Hotel-Seite können Sie unter “Admins” Ihr eigenes Bild sehen. Dort laden Sie am besten andere Nutzer (z.B. Mitarbeiter) ein, Administrator der Seite zu werden. So müssen Sie sich nicht alleine um die Verwaltung und Aktualisierung der Inhalte kümmern.

Oben rechts neben Ihrem Bild und Ihrem Namen können Sie über das “Drop-Down”-Menü auswählen, ob Sie Facebook als Seite oder als Person nutzen wollen. Ansonsten kann es passieren, dass Sie Hotel-Neuigkeiten nur Ihren persönlichen Freunden und nicht den Fans Ihrer Hotel-Seite mitteilen.

Ihre Facebook-Seite können Sie nutzen, um Ihre Gäste über aktuelle Entwicklungen und Angebote auf dem laufenden zu halten: jeder, der Ihre Seite “liked” – und damit Ihr “Fan” wird – erhält Ihre neuesten Informationen. Heute ist es noch relativ günstig, eine Gefolgschaft bzw. eine “Fan”-Basis aufzubauen. Sie sollten also lieber jetzt damit anfangen.

Pierre Manière

Der Autor ist Leiter Produktentwicklung und Finanzen bei hom – Hotel Online Marketing

www.hom-online.com

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Leser-Kommentare zum Artikel (6)

Uwe Becker, Mainz
Uwe Becker, Mainz

08.05.2012 um 12:49

Betreff: aus eigener Erfahrung

Blauäugig im Jahr 2009 gestartet möchte ich hier mal meine Erfahrung mitteilen: das private Profil ist sehr wichtig, auch wenn dies einige Profis leugnen. Es übermittelt Glaubwürdigkeit. Also zuerst als Mensch in die Facebookwelt. Dann kann das Firmenprofil langsam wachsen, nebenher als Unternehmensseite. Es macht aber nur Sinn, auf facebook oder google+ dabei zu sein, wenn man täglich 60 Minuten Zeit einplant. Profile, die verwaisen, gibt es genug. User unterscheiden sehr genau, wer bei ihnen ist und wer nur Werbung macht. Neben der Unternehmensseite, auf der täglich mind. 1 Mitteilung gepostet werden soll (+Reaktionen beantwortet) ist es sinnvoll eine Gruppe zu gründen. Die Gruppe soll direkten Bezug auf den Betrieb haben ("Fischfreunde" für ein Fischrestaurant). Mit derzeit 3 Unternehmensprofilen und dem persönlichen Auftritt verbringe ich sicher etwas mehr Zeit in Social Media. Daher weiß ich meine Zeit dort sehr genau einzuteilen, mich abzugrenzen. Doch ohne Ehrlichkeit geht auch im weltweiten Netz nichts. Das schnelle Geld ist und bleibt ein Traum - die Beständigkeit siegt auch auf facebook. Und entgegen des Rufes sind facebook und Co. Umsatzbringer, wenn das Konzept stimmt.

Pierre Manière, Hamburg
Pierre Manière, Hamburg

07.05.2012 um 16:05

Betreff: Facebook & Google+ für Gastwirtschaft

Herzlichen Dank Herr Brahtz,

Sie haben selbstverständlich recht.
Und aufgrund der aktuellen Nutzung ist Facebook noch "besser", Google+ hat aber noch deutliches Potenzial für das Gastgewerbe (z.B. auch dank der möglichen Integration weiterer Dienste ? YouTube, Hotel Finder?)

Mit freundlichen Grüßen
Pierre Manière

Nikolaus Brahtz, Korlingen
Nikolaus Brahtz, Korlingen

07.05.2012 um 15:03

Betreff: Restaurant-Seite, Gasthaus-Seite etc.

Es lohnt sich im übrigen nicht nur für Hotels eine Facebook-Seite anzulegen. Jeder gastgewerbliche Betrieb kann -sofern er denn auch ein bisschen am Ball bleibt- eigentlich nur davon profitieren. Schneller kann man mit seinen Gästen kaum in Kontakt und Kommunikation treten. Umso erstaunlicher ist es, wie wenig diese Möglichkeiten bisher noch genutzt werden. Daneben sollte man aber auch das soziale Netzwerk Google+ nicht außen vor lassen. Auch dort kann man Unternehmensseiten anlegen. Zwar hält sich die Zahl der aktiven Nutzer dort noch sehr in Grenzen. Doch jeder weiß über welche Marktmacht und welches Potential Google insgesamt verfügt, so dass es sich auch dort langfristig lohnen dürfte, eine Unternehmensseite anzulegen. Diverse Bestimmungen (beispielsweise zu Rechten an den eigenen Fotos) sind bei Google übrigens weitaus nutzerfreundlicher gehalten...

Pierre Manière, Hamburg
Pierre Manière, Hamburg

25.04.2012 um 10:24

Betreff: Gerne nachfragen

Vielen Dank Herr Hendele,

stimmt, auf der eigenen Unternehmens-Seite sollte das kein Problem sein. Aber sobald man auf anderen Seiten postet, sollte man lieber sichergehen. Das sind die Details/ Feinheiten, die bei einem gekürzten Artikel schwer zu vermitteln sind.

Aber wie immer gilt auch hier für alle Leser: Wenn Sie Fragen haben, stellen Sie sie gerne hier. Wir versuchen, sie schnellstmöglich zu beantworten!
Beste Grüße
Pierre Manière

Christoph Biallas, Hamburg
Christoph Biallas, Hamburg

25.04.2012 um 09:55

Betreff: Guter Tipp

Hallo Herr Hendele,

vielen Dank für den Hinweis! Guter Tipp!

Liebe Grüße

Christoph Biallas

Thomas Hendele, Brühl
Thomas Hendele, Brühl

25.04.2012 um 09:38

Betreff: Fehlinformation

Um Informationen auf der eigenen Facebook Seite - also der Facebook Präsenz eines Unternehmens - zu posten, bedarf es nicht zwingend der oben beschriebenen Vorgehensweise ("Facebook als Seite verwenden"). Als Administrator einer Facebook Seite poste ich auf dieser grds. als Unternehmen, sobald ich AUF DER ENTSPRECHENDEN Seite Inhalte einstelle. (Es sei denn, ich habe explizit eine andere als die Grundeinstellung im Administrationsmenü vorgenommen.)

Ich stelle in meinen Workshops immer wieder fest, dass die im Artikel empfohlene Vorgehensweise oftmals dazu führt, dass "Facebook-Neulinge" sich schwer zurecht finden und keine klare Unterscheidung zwischen "Startseite", "Profil" und "Unternehmensseite" kennen.

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