Direktvertrieb
Hotelseite auf Facebook anlegen
Soziale Netzwerke sind zu einem neuen, wichtigen Informationskanal geworden. Die eigene Hotel-Seite bei Facebook oder Google+ ist genauso wie die eigene Webseite ein “Kundenstopper”, Aushängeschild und kann zur Kundenbindung genutzt werden.
Folgenden wollen wir Ihnen die Schritte beschreiben, mit denen Sie mit Ihrem Hotel bei Facebook starten können.
Mit Facebook starten
Falls Sie noch kein Facebook-Konto haben, müssen Sie sich bei Facebook als Person registrieren. Gehen Sie dazu einfach auf www.facebook.com und folgen Sie den Anweisungen zur Registrierung.
Wichtig: Richten Sie kein “persönliches Konto” für Ihr Hotel ein (z.B. Name = Hotel, Nachname = Hotelname), denn damit stoßen Sie einerseits gegen die Nutzungsbedingungen und kommen andererseits nicht in die Vorzüge einer Facebook-Unternehmens-Seite.
Wenn Sie ein eigenes, persönliches Konto haben, legen Sie auf www.facebook.com/pages/create.php Ihr lokales Unternehmen an und geben die Kategorie (Hotel), Hotelname und Kontaktdaten ein.
Wichtige Informationen einpflegen
Auf Ihrer Unternehmens-Seite sollten Sie unter “Infos” Ihr Hotel beschreiben, Ihre Kontaktdaten und – wichtig für die Suchmaschinenrelevanz – einen Link zu Ihrer Website hinterlegen. Dort gehört ebenfalls ein Link zum Impressum Ihrer Website hin.
Laden Sie unter Photos eigene Bilder hoch, um Ihr Hotel von seiner besten Seite zu präsentieren.
Facebook-Seite verwalten
Auf Ihrer Hotel-Seite können Sie unter “Admins” Ihr eigenes Bild sehen. Dort laden Sie am besten andere Nutzer (z.B. Mitarbeiter) ein, Administrator der Seite zu werden. So müssen Sie sich nicht alleine um die Verwaltung und Aktualisierung der Inhalte kümmern.
Oben rechts neben Ihrem Bild und Ihrem Namen können Sie über das “Drop-Down”-Menü auswählen, ob Sie Facebook als Seite oder als Person nutzen wollen. Ansonsten kann es passieren, dass Sie Hotel-Neuigkeiten nur Ihren persönlichen Freunden und nicht den Fans Ihrer Hotel-Seite mitteilen.
Ihre Facebook-Seite können Sie nutzen, um Ihre Gäste über aktuelle Entwicklungen und Angebote auf dem laufenden zu halten: jeder, der Ihre Seite “liked” – und damit Ihr “Fan” wird – erhält Ihre neuesten Informationen. Heute ist es noch relativ günstig, eine Gefolgschaft bzw. eine “Fan”-Basis aufzubauen. Sie sollten also lieber jetzt damit anfangen.
Pierre Manière
Der Autor ist Leiter Produktentwicklung und Finanzen bei hom – Hotel Online Marketing







Uwe Becker, Mainz
08.05.2012 um 12:49
Betreff: aus eigener Erfahrung
Blauäugig im Jahr 2009 gestartet möchte ich hier mal meine Erfahrung mitteilen: das private Profil ist sehr wichtig, auch wenn dies einige Profis leugnen. Es übermittelt Glaubwürdigkeit. Also zuerst als Mensch in die Facebookwelt. Dann kann das Firmenprofil langsam wachsen, nebenher als Unternehmensseite. Es macht aber nur Sinn, auf facebook oder google+ dabei zu sein, wenn man täglich 60 Minuten Zeit einplant. Profile, die verwaisen, gibt es genug. User unterscheiden sehr genau, wer bei ihnen ist und wer nur Werbung macht. Neben der Unternehmensseite, auf der täglich mind. 1 Mitteilung gepostet werden soll (+Reaktionen beantwortet) ist es sinnvoll eine Gruppe zu gründen. Die Gruppe soll direkten Bezug auf den Betrieb haben ("Fischfreunde" für ein Fischrestaurant). Mit derzeit 3 Unternehmensprofilen und dem persönlichen Auftritt verbringe ich sicher etwas mehr Zeit in Social Media. Daher weiß ich meine Zeit dort sehr genau einzuteilen, mich abzugrenzen. Doch ohne Ehrlichkeit geht auch im weltweiten Netz nichts. Das schnelle Geld ist und bleibt ein Traum - die Beständigkeit siegt auch auf facebook. Und entgegen des Rufes sind facebook und Co. Umsatzbringer, wenn das Konzept stimmt.