Buchungsportale
HRS setzt auf mobile Buchungen
von Raphaela Kwidzinski,
KÖLN. Das Kölner Buchungsportal HRS ist in der Branche in den vergangenen Wochen zwar stark in die Kritik geraten. Die Endverbraucher nutzen es aber nach wie vor, um Hotels zu buchen. HRS teilt jetzt mit, das vor allem die Möglichkeit, mobil zu buchen, gut ankomme. Immer häufiger buchen Kunden ihr Hotelzimmer von mobilen Endgeräten wie iPhone, Smartphone oder Tablet-PC.
HRS hat nach eigenen Angaben den UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
weiter mit Mausklick... im Bereich mobiler Buchungen gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Der Anteil dieser Reservierungen am Gesamtumsatz betrug rund drei Prozent. Für das laufende Jahr erwartet HRS eine Verdopplung dieses Anteils.
„Mobile Anwendungen haben sich zu einem relevanten VertriebskanalChannel)Absatzkanal.
weiter mit Mausklick... für HRS und seine Hotelpartner entwickelt. Die hohen jährlichen Wachstumsraten bestätigen die zunehmende Bedeutung der mobilen Lösungen“, sagt HRS Geschäftsführer Tobias Ragge. Vor allem Geschäftsreisende buchen gern spontan und kurzfristig. HRS erwartet, dass bis 2014 jeder fünfte unter ihnen über Smartphone oder Tablet-PCs bucht.
HRS hat bereits Applikationen für sechzehn relevante Smartphone- und Tablet-PC-Plattformen entwickelt. In den kommenden Jahren will das Unternehmen seine Kompetenz im bereich mobiler Buchungen weiter ausbauen. Zusätzliche Serviceangebote sollen an den Markt gehen, unter anderem Informationen über relevante Veranstaltungen, Empfehlungen für die Umgebung oder Reiseführer. Den angeschlossenen Hotels soll das neue Möglichkeiten zur Kundengewinnung und –bindung bringen.


Peter Löbel, St. Gallen
28.02.2012 um 18:39
Betreff: Mobile Buchungen
Mit dieser Entwicklung sollten Hotels sich dringend beschäftigen! Das jeder fünfte Geschäftsreisende schon 2014 mobile Buchungsmöglichkeiten nutzt scheint mir nicht unrealistisch. Diese Entwicklung macht die Hotels wahrscheinlich noch abhängiger von den Online-Buchungsportalen. Dafür sprechen zwei Dinge: - Die Entwicklung der sogenannten "Apps" für die unterschiedlichen, mobilen Plattformen ist sehr aufwendig. - Dass es eine "App" am Ende es auch bis auf mobile Geräte schafft, bedingt einen enorm hohen Marketingaufwand. HRS und booking.com schalten schon heute kostspielige Fernsehwerbung um dies zu erreichen. Peter Löbel