Ideen für die Gastronomie
Im Eat-Life-Kitchen bestellt der Gast am iPad
von Astrid Filzek-Schwab
MÜNCHEN. Selbst ist der Gast im Eat-Life-Kitchen in der Luisenstraße: Beim Eintreten bekommt er ein kleines Kartonkärtchen mit einem QR-Code und sucht sich einen Platz. In die Tische der trendigen LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
weiter mit Mausklick... sind iPads eingelassen.
Durch Tippen auf den Bildschirm und Abfotografieren des QR-Codes aktiviert sich das Bestellsystem, menügesteuert bewegt man sich durch Hauptspeisen, Salate, Suppen, Desserts und Getränke. Die Bezahlung erfolgt am Ausgang unter Vorlage des QR-Code Kärtchens. „Gästen, die nicht so computer-affin sind, helfen unsere Service-Kräfte, um mit dem iPad klarzukommen“, sagt Ismet Yigit, der das Lokal mit seinen Geschäftspartnern Ralph Detert, Gerhard Schmidkonz, Manfred Dillian und Stavros Kostelidis betreibt.
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An dem Konzept haben die fünf GesellschafterBegriff aus dem Handelsrecht sowie dem Gesellschaftsrecht für einen Teilhaber bzw.
weiter mit Mausklick... zwei Jahre lang getüftelt. Entwickelt hat die Idee Gesellschafter Ralph Detert im Rahmen seiner MBA-Arbeit – dabei hat er den Gastronomie-Markt analysiert, was der moderne Gast so möchte. Die Devise heißt „Fast Casual“: gesunde, schmackhafte Gerichte, schnell und einfach serviert in einem angenehmen Ambiente und dazu noch günstig. „Nach der Eröffnung Ende September sind wir ja noch in der Testphase.“ Anregungen werden gerne angenommen.
Das Küchenkonzept heißt frische eurasische Cross-Over Küche. „Die Gerichte basieren auf einer Kombination des europäischen Geschmacks mit fernöstlichen Gewürzen und Beilagen. Zehn Gerichte finden sich zur Auswahl, dazu drei Salate und drei Suppen, Kindergerichte und Desserts. Die schonende Zubereitung im Wok ist frisch und fettarm“, sagt der Geschäftsführer. „Die Zutaten sind, wo immer möglich, von regionalen Anbietern. Selbst die Pasta für wird täglich frisch hausgemacht“.
Die Speisen hat Sternekoch Werner Böswirth, den ein Gesellschafter persönlich kennt, nach den Vorgaben „Keep it simple“ kreiert. Einige Beispiele: Rinderhüfte mit Staudensellerie, Ingwer und Bohnen mit Pasta für 7,90 Euro, Marinierter Tofu mit Gemüse, Ingwer, Sojasauce und Reis für 5,90 Euro, Perlhuhnbrust mit Blumenkohl, Chili, Schokolade und Pasta für 8,90 Euro.
All das wird frisch im Wok zubereitet. „Nichts liegt schwer im Magen, keine Zusatzstoffe kommen an die Gerichte – und wenig Öl“, sagt Yigit. Die Gerichte sollen nach der Bestellung in zehn Minuten serviert sein. „Der Mittagsgast hat insgesamt ein Zeitfenster von etwa 45 Minuten. Da muss es schnell gehen“. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen. Wenn das Restaurant Erfolg hat, soll es nicht die einzige bleiben – ein Franchise-System ist angedacht.




