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Wie Sie am Ball bleiben, darüber hält die AHGZSie mit ihren Rankings auf dem Laufenden

Editorial

Lust auf Rankings

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/22 vom 26. Mai 2012

haben eine sportive, unterhaltende Seite – und eine analytische, erhellende. Wer wüsste nicht gern, wer ganz oben auf dem Treppchen steht und wer ganz unten. Wer sich hochkämpft und wer absteigt.

In der lässt sich das an zwei Beispielen studieren: Am jährlich erhobenen Ranking der umsatzstärksten Einzelhotels, das in dieser Ausgabe erscheint. Und am monatlich veröffentlichten AHGZ-Facebook-Ranking.

Seit nun schon 27 Jahren dokumentiert die Top-200-Liste die wirtschaftliche Lage der Hotellerie in Deutschland.

Von Jahr zu Jahr lässt sich beobachten, wie die Spitze Marktanteile gegenüber der Breite der klassischen Beherbergungsbetriebe gewinnt. Schaut man auf die Top 50-Hotelgesellschaften, deren Ranking in der Juli-Ausgabe erscheint, so wird deutlich: Mit einem 40-Prozent-Anteil am Gesamtumsatz dringen die Kettenhäuser immer stärker in den Markt der mittleren und kleineren Hotels ein. Deren Schicksal sieht angesichts von Investitionsstau, nicht erfolgter Nachfolgeregelung und der Konkurrenz
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durch die ParahotellerieLeitet sich von der griechischen Präposition napa sowie dem Begriff ^ Hotel ab und bezeichnet folgende ^ Beherbergungsformen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zur klassischen ^ Hotellerie gezählt werden können: Privatquartiere Zelt- und Wohnwagenplätze:abgegrenzte Gelände, die für jeden zum vorübergehenden Aufstellen von mitgebrachten Wohnwagen, Wohnmobilen oder Zelten zugänglich sind "Gruppenunterkünfte: Touristenund Massenlager, Vereins- und Clubhäuser, Berg- und Schutzhütten usw.
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in vielen Fällen düster aus. Doch es gibt auch Gegenbeispiele, die die Kurve kriegen, und über deren Schicksale wir in dieser Zeitung immer wieder berichten.

Unser Facebook-Ranking wiederum setzt an anderer Stelle an: Es führt vor, wie sich ein offensiver Umgang mit dem Medium Internet, mit sozialen Netzwerken auszahlen kann. Man wird nicht nur bekannt, sondern erzielt auch Buchungen und damit mehr UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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, wie Carsten Rath vom Kameha Grand beim Deutschen Hotel-Online-Kongress in Bonn berichtete.

Ja, die digitale Welt verändert alle Gewohnheiten, Rituale und Regeln. Was sich verändert und wie Sie, liebe Leserinnen und Leser, am Ball bleiben, darüber hält die AHGZSie gern auf dem Laufenden.

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Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Dirk Roediger, Rheinsberg
Dirk Roediger, Rheinsberg

21.07.2012 um 09:25

Betreff: Rankings

Fluch oder Segen? Ich kann den Rankings nicht viel abgewinnen, denn sie spiegeln nur eine Infrastruktur wider. In dieser Sache ist es angebracht zu vergleichen: Was ist mit der Emotion? Die kann in keinem Ranking eingebracht werden, denn die Hotellerie und Gastronomie LEBT und das von Gästen, Geschmäckern, Emotionen, Fremden, Kultur, Leidenschaft, etc. Welchen Hotelier oder Gastronomen kann man da schon in ein Korsett der Bewertungen und Rankings stecken?!

Hans-Peter Sattler, München
Hans-Peter Sattler, München

10.06.2012 um 11:46

Betreff: Und die Auswirkungen?

Rankings haben in meinen Augen auch einen motivierenden Charakter für die Mitarbeitenden und Auszubildenden, besonders wenn die Hotelleitung den Aufstieg honoriert. So habe ich es selber erlebt, anlässlich der Ernennung zum Hotel des jahres des Gault Millau. Ein persönlicher Dankesbrief der Hoteldirektion mit einer Sondergratifikation erfreute das gesammte Hotelteam und hat alle noch mehr an das Hotel gebunden. Jedoch müssen auch die Absteiger nicht vergessen werden. Denn wenn es aufwärts geht, will jeder dabei sein und wenn es abwärts geht niemand. Auch hier müssen Hotelleitungen ihre Hausaufgaben machen und nicht wie so häufig sofort Schlußstriche ziehen, sondern tröstend,optimistisch motivierend und zukunftsgerichtet mit den Mitarbeitern und Auszubildenden umgehen.

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