Samstag in der AHGZ: Neue Serie zur Hygiene
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von Petra Mewes
STUTTGART. Neulich im Café: Für Gäste hat die Serviererin keinen Blick. Sie wählt gerade den Notruf, weil es in der Küche brennt. Wenig später rückt die Feuerwehr an. Polizeiautos sperren die Straße ab. Allen Beteiligten wird das „EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
weiter mit Mausklick...“ unvergesslich bleiben. Erst recht der Wirtin, denn die Rechnungen für den Feuerwehreinsatz folgte prompt. Der Grund für das Desaster: Der Ölabscheider in der Küche hatte Feuer gefangen, weil er nicht ordnungsgemäß gereinigt worden war.
Auch wenn die bundesweite Hygiene-Ampel vom Tisch ist, die Einhaltung unverzichtbarer Hygiene-Standards bleibt ein Muss. Schmuddelbetriebe schaden Gästen wie Mitarbeitern und dem gesamten ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
weiter mit Mausklick... der Branche.
Ein weiterer Grund, sich nicht zurückzulehnen ist der Internet-Pranger: Wenn am 1. September das neue Verbraucherinformationsgesetz in Kraft tritt, werden Hygieneverstöße, die ein Bußgeld von mehr als 350 Euro erwarten lassen, auf der Website der prüfenden Kommune veröffentlicht.
Damit im Alltag der Überblick nicht verloren geht, startet die AHGZ die neue Serie "Hygiene-Check im Gastgewerbe". Sie widmet sich Basishygiene, Hygienemaßnahmen, Schulungsplänen, internen und externen Kontrollen nach HACCP-Grundsätzen, Schädlingsbekämpfung, Umgang mit Abfällen und Krisenmanagement.

