Expansion
Marché will zurück in die Innenstädte
von Alexandra Leibfried
ZÜRICH. Die bunten Kühe stechen derzeit vor allem an Autobahnen ins Auge. Nun will der Schweizer Restaurantbetreiber Marché International, zu dem die Marken Marché und Mövenpick Restaurants gehören, wieder in die Innenstädte vordringen. "Wir arbeiten an einem neuen Konzept, das wir im nächten Jahr in Deutschland testen wollen, sagte Oliver Altherr, Vorstandschef von Marché International in einem Gespräch mit dem Handelsblatt. Als mögliche Standorte nennt er Bahnhöfe und Shopping-Center.
Wir erinnern uns: Gerade noch war das Unternehmen dabei, seine Standorte in prominenten Lagen zu schließen, weil "die Mieten explodierten". Nun hat sich die Konzernleitung anders entschieden und die Rückkehr in die City kommuniziert. Vorbild für deutsche Standorte könnte das Konzept für Shopping-Mall-Restaurants sein, wie Marché eines in Singapur betreibt. Gäste warten nicht auf den Kellner, sondern bezahlen via "Smartcard" an einer zentralen Kasse. Angeboten werden sollen wie bisher auch in Deutschland Salate und frische Teigwaren. ein Take-Away-Angebot soll hinzukommen. Die neuen Betriebe sollen bis zu 400 Quadratmeter groß sein. In welcher deutschen Stadt der Startschuss fällt, lässt Altherr offen. Wichtig: An den Standorten sollen es quasi rund um die Uhr hungrige Gäste geben. Derzeit ist Marché mit 28 Restaurants an Autobahnen und Flughäfen vertreten.
Altherr äußert sich überzeugt vom Markt in Deutschland. Verstimmt ist er über die verspätete Eröffnung des Berliner Airports BER. "Das könnte uns eine Million Euro KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick...", sagte der Vorstandschef.
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