Konzepte: Soupkultur in Berlin
Mittags schnell eine Suppe löffeln
BERLIN. Sie ist heiß, duftet verführerisch und steht für Behaglichkeit: Die Suppe liegt im Trend, gerade in der kalten Jahreszeit. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass es in Berlin allein von der Marke Soupkultur vier Filialen gibt. „Keine Luxusgastronomie für wenige, sondern gutes, liebevolles und frisch zubereitetes Essen für alle“, so beschreibt die Inhaberin Katharina Körner ihr ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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Bereits seit 13 Jahren ist sie mit dem Suppenkonzept in Berlin erfolgreich. 1999 eröffnete sie mit dem Soupkultur am Kurfürstendamm „Berlins erste, kleinste und feinste Suppenbar“, wie sie sagt. Inzwischen hat sie sich mit vier Filialen in der Hauptstadt etabliert und betreibt außerdem einen Cateringservice. Zusammen bilden die beiden Geschäftszweige die Soupkultur GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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Die ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
weiter mit Mausklick... der kleinen Lokale – das erste Geschäft am Ku’damm misst gerade einmal 17 Quadratmeter – sind eilige Menschen, die sich meist in der Mittagszeit etwas Warmes und Gesundes gönnen wollen, als Alternative zu Fastfood oder belegten Broten und auch häufig als Kantinenersatz. In der kleinsten Filiale gibt es nur Stehplätze, in den andere dreien jeweils 10 bis 15 Sitzplätze. Alle Suppen und Eintöpfe werden täglich frisch zubereitet. Es gibt eine wöchentlich wechselnde Karte, die in allen Filialen gleich ist. Sechs Suppen und fünf Pasta- oder Reisgerichte stehen dem Kunden dabei zur Auswahl, sodass er jeden Tag vorbeikommen und etwas anderes essen kann. Obwohl alle Zutaten frisch sind, bewegen sich die Preise der Suppen zwischen 3 und 5 Euro. „Durch die saisonale Ausrichtung wird unser Angebot vielfältiger, sodass wir die Chance haben, hervorragende Qualität zu annehmbaren Preisen anzubieten“, sagt die Chefin.
Die positiven Erfahrungen aus der Mittagspause überträgt so mancher auch auf die eigenen Konferenzen. Warum soll man bei der internen Veranstaltung auf die gute Suppe verzichten? Was liegt da näher, als sie sich ins Geschäft kommen zu lassen? Dadurch hat sich ein florierender Cateringservice entwickelt, der mittlerweile ebenso gut läuft wie die Soupkultur-Filialen.
Die 55-jährige Geschäftsführerin hat viele Suppen selbst kreiert, das ein oder andere Rezept entwickelt, verfeinert, manchmal auch wieder verworfen. Auf der Soupkultur-Homepage stellt sie diese auch den Kunden zur Verfügung. Außer deutschen Klassikern wie Kartoffelsuppe oder Linseneintopf finden sich exotische Varianten aus Asien, Amerika und Afrika auf der Karte. Allen gemein sei eine sorgfältige Zubereitung, schließlich „steckt in jeder guten Suppe viel Zeit und Liebe“, sagt Körner. „Unsere Fonds haben lange vor sich hin geköchelt, frisches Gemüse musste geputzt und geschnippelt werden.“ Carla Marconi


