Konzerne
Mövenpick will ökologischer werden
von Rüdiger Rüster
GLATTBRUGG. Mövenpick Hotels & Resorts setzt sein Öko-Konzept für Nachhaltigkeit 2012 fort. Das Unternehmen will in seinen Häusern nach eigenen Angaben in diesem Jahr mehr als 6 Mio. Tassen der neu eingeführten Marke Mövenpick Fairtrade Kaffee ausschenken.
Die speziell von Mövenpick kreierte Sorte aus einer Mischung von Arabica- und Robusta-Bohnen soll nicht nur den Gästen munden, sondern eine regelmäßige und berechenbare Einkommensbasis für die Kaffeebauern und -pflücker in der Dritten Welt schaffen.
Die Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation Fairtrade setzt fixe Preise voraus, die den Lebensunterhalt der Bauern garantieren. Jeder Gewinn fließt vor Ort in kommunale Projekte. "Es gibt viele Wege, ökologisch und verantwortlich zu handeln", so Mövenpick-COO Ola Ivarsson. "Wir entwickeln dafür kontinuierlich neue Initiativen." Beispielsweise verringere das Unternehmen aktiv die Abhängigkeit von Produkten aus fossilen Brennstoffe, so Ivarsson.
Biologisch abbaubare Kugelschreiber und aus Holz angefertigte Schlüsselkarten sollen darüber hinaus für weniger Plastikmüll sorgen. Die neuen Kulis sind überwiegend aus Zellstoff hergestellt und zu 90 Prozent kompostierbar. Diese ersetzen zukünftig die rund 550.000 Plastikstifte, die jedes Jahr in den derzeit 21 Mövenpick Hotels & Resorts in Europa verbraucht werden. Die neuen zertifizierten Schlüsselkarten sind umweltverträglicher als Plastikkarten und reduzieren den PVC-Müll um weitere 200 Kilogramm pro Jahr.

