Ausland
NH Hoteles fasst jetzt auch in Bogotá Fuß
MADRID/BOGOTÁ. Mit dem NH Bogotá 93 hat die spanische Hotelkette NH Hoteles kürzlich ihr erstes Hotel in der kolumbianischen Hauptstadt und damit auch das erste Haus in Kolumbien überhaupt eröffnet. Das neue 4-Sterne-Hotel ist laut NH Eigentum der internationalen Hotelgruppe und liegt unweit des Parque 93 – dem kulturellen und gastronomischen Herzen von Bogotá. Das NH Bogotá hat 134 Zimmer und drei Junior-Suiten. Alle Zimmer sind mit W-Lan, 37-Zoll-LCD-Fernseher, Kabelfernsehen und Minibar ausgestattet.
Wie NH weiter mitteilt, folgen sämtliche Hotelbereiche einem avantgardistischen Design. Sie seien funktional und gleichzeitig auch sehr komfortabel gestaltet. Zudem verfügt das Hotel über ein Restaurant, ein Business-Center, einen Fitnessbereich, eine Sonnenterrasse, private Parkplätze sowie vier Veranstaltungsräume für bis zu 120 Personen. Zusätzliche Extras wie Room-Service, Frühstücksbuffet, Early-Bird-Frühstück und ein Wäscheservice runden das Angebot ab.
Weitere Häuser in Kolumbien geplant
Mittelfristig plant NH Hoteles eigenen Angaben zufolge die Eröffnung von weiteren fünf Hotels in Kolumbien. Für diese Projekte seien die Verhandlungen weit fortgeschritten. Diese Häuser sollen jeweils im Rahmen von Management-Verträgen betrieben werden. NH richtet seine Wachstumsstrategie auf vorwiegend wenig kapitalintensive Hotelbetriebsmodelle aus. Derzeit sind laut Unternehmen weltweit 21 weitere Hotels mit insgesamt 2418 Zimmern in Planung. Zudem prüft NH Hoteles die Möglichkeit eines Markteintritts in Brasilien mit demselben Geschäftsmodell. Ziel ist eine Präsenz von 10 bis 15 Hotels auf dem brasilianischen Markt in den nächsten fünf Jahren. Auch auf weiteren Märkten des Kontinents will die Hotelgruppe ihre Präsenz verstärken.
In den nord-, mittel- und südamerikanischen Ländern erfreut sich NH eigenen Angaben zufolge großer Beliebtheit und ist auch in Sachen Markenimage gut aufgestellt. Die spanische Gruppe verfügt derzeit über etwa 7000 Zimmer in acht Ländern: Argentinien, Chile, Kolumbien, USA, Mexiko, Dominikanische Republik, Uruguay und Venezuela. red/kik

