Anzeige

AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

Insolvent und dennoch soll es weitergehen: Die Gesamtansicht von Port Olpenitz Foto: Unternehmen

Tourismus

Port Olpenitz meldet Insolvenz an

20. Oktober 2011
von

KAPPELN-OLPENITZ. Das Großprojekt an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste (AHGZ vom 30. Juli) muss einen weiteren Rückschlag verkraften: Das deutsch-amerikanische Betreiberunternehmen Port Olpenitz GmbH hat mit einem Schuldenstand von rund 27 Mio. Euro angemeldet. In der Zahlungsunfähigkeit liege jedoch auch eine Chance, sagte der Berliner Insolvenzverwalter Rainer Eckert gegenüber dem Flensburger Tageblatt sowie im NDR-Regionalfernsehen. Es bestünde die Aussicht, das im Bau befindliche weiterhin attraktive Projekt zu verwirklichen.

Ähnlich äußerten sich die touristische Staatssekretärin im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium, Tamara Zieschang, sowie der Bürgermeister von Kappeln, Heiko Traulsen. Bereits im September hatten auch die US-Investoren vor Ort in Olpenitz signalisiert, an der Realisierung des kompletten 500 Mio. Euro schweren Investitionsvorhabens festzuhalten. Der vom amerikanischen Unternehmen EQK Port Olpenitz gerichtlich erzwungene Ausstieg des bisherigen deutschen Projektpartners Jaska Harm (Berlin) war voraus gegangen.

Der erste Bauabschnitt für das maritime Ferienresort auf dem früheren Marinestützpunkt an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste im Kreis Schleswig-Flensburg ist fast abgeschlossen. Rund 40 im Stil nordisch geprägte Häuser stehen und sind schon verkauft. Insgesamt sollen auf dem 150 Hektar umfassenden, teil als künstliche Inseln aufgeschütteten Areal des größten Maritim-Resorts Nordeuropas einmal fast 1000 hochwertige Ferienhäuser sowie zwei Wellness-Hotels der 4-Sterne-superior-Klasse für insgesamt rund 7000 Erholung und Entspannung suchende Menschen entstehen.

In Port Olpenitz ist zudem eine Marina für rund 2500 Segel- und Sportboote geplant, denn die Ostsee und der Ostseefjord Schlei gehören zu den schönsten Segelrevieren Deutschlands. An der neuen Hafenpromenade sollen 20 Restaurants sowie diverse Shops realisiert werden, außerdem Indoor-Spielpark, Wellnesslandschaft, Spaßbad und eine künstliche Winterwelt. Ursprünglich sollte Port Olpenitz 2015 eröffnet werden.

Themenalarm Kommentieren Drucken
Auch interessant

Heiligendamm gibt sich selbstironisch

Ironie-Offensive in Heiligendamm: "Auch in stürmischen Zeiten wird nicht dicht gemacht" lautet einer der neuen Werbeslogans. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Imagekampagne : Heiligendamm gibt sich selbstironisch (25.05.2012)
Heiligendamm: Gegen Jagdfeld wird ermittelt (14.05.2012)
Insolvenz: Heiligendamm: Geplante Pleite? (02.05.2012)
Insolvenz: Heiligendamm-Anleger wollen klagen (30.03.2012)
Übernahme: Deutscher Fachverlag übernimmt Mice-Medien (15.03.2012)
Insolvenz: Immobilienentwickler Chamartin AG meldet Insolvenz an (13.03.2012)

Weitere Artikel zu den Themen:

,

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Steven A.J. Beltjes, Hamburg
Steven A.J. Beltjes, Hamburg

20.10.2011 um 22:46

Betreff: Olpenitz - 3000 gefällig?

Herr Pollmann, Kommentar abgeben soll zum beschriebenen Artikel sein, kein Werbeplattform für Ihr Unternehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Jörg Hidding, Frankfurt
Jörg Hidding, Frankfurt

20.10.2011 um 19:53

Betreff: Port Olpenitz meldet Insolvenz an

Oh je, je größer die Visionen, desto größer die Investitionen und desto dünner das Band zwischen den Projektpartnern und das Konzept.

Jürgen Pollmann, Horn Bad Meinberg
Jürgen Pollmann, Horn Bad Meinberg

20.10.2011 um 19:46

Betreff: Beratung bekommt Förderung

An das Gastgewerbe, vielleicht hatten Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, sich als Unternehmer beraten zu lassen, um mit Ihrem Unternehmen Ihre Ziele besser zu erreichen und mehr Erfolg zu haben. Vielfach halten Unternehmer ja die Kosten davon ab, von einer nützlichen Beratung Gebrauch zu machen. Sehr viele Unternehmer wissen nicht, dass sie für eine solche Beratung eine Förderung in Höhe von bis 3000,00 erhalten und so 50% bzw.75% neue Bundesländer einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg ihrer Investitionen abdecken können. Ich spreche dabei nicht von dem Gründercoaching der KfW, das sich ja ausschließlich an Gründer richtet. Hier geht es vielmehr um das BaFa - Förderprogramm, dass Sie, auch wenn Ihr Unternehmen bereits länger besteht, zumeist in Anspruch nehmen können. Dieses, wie ich finde großartige Förderprogramm, läuft leider zum Jahresende 2011 aus. Allerdings gibt es eine Möglichkeit, sich auch noch im Jahr 2012 unter Nutzung einer staatlichen Förderung bei den derzeitigen attraktiven Modalitäten beraten zu lassen. Nämlich dann, wenn Sie Ihre Beratung bereits bis Jahresende 2011 begonnen haben. Neugierig geworden? Es kann um immerhin bis zu 3000 Förderung gehen! Gerne beantworte ich Ihre Fragen ganz persönlich. Am besten kontaktieren Sie mich per Mail unter info@pollmanns-hogabe.de ich melde mich dann bei Ihnen. Vielen Dank für Ihr Interesse. Viele Grüße Jürgen Pollmann Pollmann´s HoGaBe