Buchungsportale

Stellten sich den Fragen der Hoteliers (v.l.): Edith Geurtsen von Booking.com, Lukasz Dabrowski von HRS und Hakan Ardic von Expedia

© Raphaela Kwidzinski

Pricing & Distribution Day

Portale verteidigen ihre neuen AGB

6. Juli 2015
 Raphaela Kwidzinski

FRANKFURT/M. Wie viele Widersprüche hat inzwischen gegen seine neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) bekommen? „Viele“, sagt von Booking.com beim in Frankfurt am Main. „und wir haben fasst jeden dieser Hoteliers individuell angesprochen und aufgeklärt, warum wir die AGB geändert haben.“

Das Portal hatte die neuen Regeln Ende Juni an die deutschen Hoteliers verschickt. Darin erlaubt Booking.com den Hoteliers, auf anderen Portalen und Online Travel Agencys (OTAs) günstigere Preise einzustellen. Auf ihrer eigenen Website dürfen Hoteliers jedoch weiterhin keine günstigeren Raten anbieten. Mitbewerber hatte vergangene Woche nun mitgeteilt, dass es zum 1. August seine AGBs an die von Booking.com anpasst. Und auch Expedia stellt sich offenbar bereits auf Widersprüche ein. „Wir werden auch Aufklärung leisten“, kündigt , Area Manager Germany bei Expedia.com beim Pricing & Distribution Day an. Beide Portale, Booking.com und Expedia, begründen ihre neuen AGBs unter anderem damit, dass diese europaweit einheitliche Regeln für Hoteliers schaffen könnten. Auch der Wettbewerb unter den Portalen könne somit gestärkt werden.

HSMAfür Hospitality Sales & Marketing Association.
weiter mit Mausklick...
und AHGZ, die den Kongress im Sheraton Frankfurt Airport gemeinsam veranstalteten, haben dazu Vertreter der drei marktführenden OTAs eingeladen, die sich den Fragen des Publikums stellten. Neben Hakan Ardic von Expedia und Edith Geurtsen, Regional Director für Deutschland, Zentral- und Osteuropa bei Booking.com stand bei der Runde auch , Senior Vice President Hotel Solutions & Member of the Board bei der Group auf dem Podium.

Eine weitere Frage aus dem Publikum: Müssen die Hoteliers, die Widerspruch eingelegt haben, von Booking.com irgendwelche Strafen befürchten? Etwa ein schlechteres Listing? „Nein, den Hoteliers passiert nichts, außer dass wir sie anrufen und sie aufklären“, antwortete Edith Geurtsen von Booking.com.

ThemenalarmKommentierenDruckenZur einseitigen Ansicht wechseln
Fragerunde mit Portalvertretern: (von links) Edith Geurtsen von Booking.com, Lukasz Dabrowski von HRS und Hakan Ardic von Expedia standen beim Pricing & Distribution Day auf dem Podium
Auch interessant

Portale verteidigen neue Regeln

FRANKFURT/M. Wie viele Widersprüche hat Booking.com inzwischen gegen seine neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bekommen? „Viele“, sagt Edith Geurtsen von Booking.com beim Pricing & mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

Weitere Artikel zu den Themen:

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Leser-Kommentare zum Artikel (2)

Jochen Meyer, Bassum
Jochen Meyer, Bassum

14.07.2015 um 14:25

Betreff: roomnight

Wer haftet im Falle des Insolvenzverfahrens für die gebuchten Hotelgutscheinde?

Jürgen Haase, Neustrelitz
Jürgen Haase, Neustrelitz

08.07.2015 um 20:05

Betreff: Booking ruft die Hotels an, um aufzuklären

Den Anruf habe ich bereits erhalten und ihn ausführlich genutzt, um den betreffenden Mitarbeiter von Booking aufzuklären...

Anzeige