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Konzepte

Hell und auffällig: Die Rezeption im Letomotel ist 24 Stunden am Tag geöffnet Foto: Karin Gabler

Konzepte: Letomotel in München

Schlafen unter der gelben Sonne

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/16 vom 14. April 2012
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. Eine Hotelübernachtung in zentraler Lage für nur 50 oder 60 Euro, mit einem komfortablen Bett in einem attraktiv gestalteten . So sieht das typische Konzept eines Budgethotels aus. Neben den Platzhirschen MotelBeherbergungsbetrieb, der mit einem Hotel zu vergleichen ist, jedoch in der Regel über kein Restaurant verfügt.
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One und B&B hat sich auf dem Münchner Markt ein neues Haus in diesem SegmentNach dem Prozess der Aufteilung des relevanten Markts in Marktsegmente erhält man einzelne Segmente, die eine möglichst homogene Abnehmergruppe zusammenfassen.
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etabliert: Das im Stadtteil Moosach. Die Zielgruppen sind, wie bei anderen Budgethotels, Geschäftsreisende zwischen 25 bis 45 Jahren, Firmenkunden, Freiberufler und preisbewusste Touristen. Die durchschnittliche Belegung beträgt inzwischen 90 Prozent.

Das Letomotel hat Ende 2010 eröffnet. Die Inhaber und wollten ein ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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schaffen, „das für den Gast wirklich keine Zusatzkosten verursacht“, wie , Geschäftsführer des Hotels, erläutert. Das ist für das Budget-Segment nicht neu. Das Haus in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Moosach unterscheidet sich aber in einem Punkt ganz wesentlich von anderen Budgethotels: Es gibt kein Frühstück.

Göttin als Namensgeberin

Das Konzept wurde so entwickelt, dass es „eins zu eins reproduktionsfähig“ ist. Die Erfinder der sind Stefan Samson und sein Vater Wolfgang Bader, mit dessen Brüdern Ottmar und Thomas Bader. Das Privatunternehmen agiert auch in anderen Geschäftsfeldern, etwa der Vermietung von Apartments. Außerdem betreibt die Familie das Hotel am Sendlinger Tor.

Beim Namen Letomotel ließen sich die Gründer von der griechischen Göttin Leto inspirieren. Dabei gelang ihnen ein Anagramm, ein Name, der in beide Richtungen lesbar ist. Merkmal des gesamten Markendesign im Letomotel ist die Sonne und das Gelb. Denn Leto, die Geliebte des Zeus, steht als Göttin der Fruchtbarkeit auch für Sommer und Sonne. Die Farbe gelb prägt das gesamte Erscheinungsbild im Hotel: Die Türen und die Rezeption sind knallgelb, im Empfang hängt die Sonne als Glaslampe, und sie strahlt auf den Vorhängen in den Zimmern.

Das Letomotel-Angebot basiert auf einem einzigen Zimmertyp, mit 18 bis 19 Quadratmetern Größe. Als Ausnahme gibt es vier etwas größere Dachterrassenzimmer für Longstay-Gäste. Im Fokus steht immer der Schlafkomfort. Dafür verfügen die Zimmer über ein 1,60 Meter breites Box-Springbett mit 25 Zentimeter dicker Matratze. Es steht bewusst in der Mitte des Zimmers. Die Ausstattung besteht aus einer Kleidernische mit Fächern und Kleiderstange, Schreibtischplatte sowie einem Tablett mit Kaffee- und Tee-Kocher und To-Go-Bechern. Im PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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ab 49 Euro pro Person ist das Pay-TV per Flatscreen, Internetanschluss und W-lan enthalten. Bei der Gestaltung von Dusche, Waschbecken und separatem WC entschied sich das Management für eine Schiebetür, die abwechselnd mal den einen, mal den anderen Bereich schließt. Die Fenster lassen sich mit Vorhängen verdunkeln, die noch eine weitere Funktion haben: Mit Hilfe von großflächigen Aufdrucken soll hier dem Standort RechnungJede Urkunde, mit der ein Unternehmer oder in seinem Auftrag ein Dritter eine Lieferung oder sonstige Leistung gegenüber einem Leistungsempfänger abrechnet, gleichgültig, wie diese Urkunde im Geschäftsverkehr bezeichnet wird .
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getragen werden. So sieht man in München-Moosach die Türme der Frauenkirche, im Zuge der Expansion an andere sollen andere regional typische Aufdrucke genutzt werden.

Ein Restaurant oder eine Bar gibt es nicht. Lediglich ein Automat hilft mit Getränken, Süßigkeiten und belegten Broten aus. Auch die Rezeption, sonst im Low-Budget-Bereich oft als Bar genutzt, fungiert ausschließlich – übrigens 24 Stunden lang – als Rezeption.

Kooperation mit Bäcker

Folglich spielt für die Wahl des Standorts von Letomotel ein leistungsstarker Bäcker in direkter Nähe eine große Rolle. „Gerade das Frühstück ist heute ja gar nicht mehr so wichtig“, sagt der Juniorchef des Unternehmens, „außerdem wollen auch Geschäftsleute keine 15, 16 Euro mehr dafür ausgeben.“ Um hier auf der sicheren Seite zu sein, holte sich Bader & Samson den Münchner Bäcker Wimmer ins Boot. Dieser hat direkt neben dem Hotel eine Filiale eröffnet.

Bei einem Letomotel soll es nicht bleiben. Im Herbst 2014 wird das nächste in München-Sendling mit 140 Zimmern öffnen. „Unser Ziel ist es, alle zwei bis drei Jahre einen Standort in Kernmärkten zu realisieren“, sagt Stefan Samson. „Als bayerischer Familienbetrieb hat für uns Bayern vorerst Priorität, um einen schnellen Zugriff zu haben.“

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