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Thomas Pietzka (links) und Artur Gerber

© Marina Behre

ITB News

Tui Blue nimmt Fahrt auf

11. März 2016
 Marina Behre

BERLIN. Die große Nachfrage der Deutschen nach Urlaub im eigenen Land weckt auch bei Anbietern, die bei Standorten hierzulande früher abwinkten, größere Zuversicht und Offenheit. So schließt , beim weltweit größen Reiseunternehmen verantwortlich für die Sparte Hotels & Resorts, weitere Hotelstandorte in Deutschland "nicht mehr grundsätzlich aus", wie er bei der ITB in Berlin äußerte. Die bereits vorhandenen deutschen Hotels unter Tui-Marken - die keine Eigenbetriebe sind, sondern durchweg über Managementverträge betrieben werden - konzentrieren sich in Norddeutschland. Daher sieht Pietzka vor allem in Süddeutschland oder Österreich Potenzial.

In Österreich wird das bestehende einzige Hotel der Marke aQi wohl in absehbarer Zeit in die ganz neue Eigenmarke eingeflaggt werden, deutete an, der für Tui Blue verantwortlich ist. Zumindest sind die Voraussetzungen gut: "Das aQi wäre ein schönes Tui Blue auf 3-Sterne-Niveau", so Gerber. Tui Blue, deren erste zwei Hotels bereits im Mai an den Start gehen, solle es in drei verschiedenen Kategorien geben, nämlich als 3-Sterne-, 4-Sterne- und 5-Sterne-Haus.

Und was sind die Themen, die ein modernes Freizeithotel wie Tui Blue heutzutage umsetzen sollte? Ein ganzheitlicher Ansatz im Bereich Gesundheit, Sport und Ernährung ebenso wie individuelle, authentische Erlebnisse für den Gast, sind sich die beiden Manager einig. Das drückt sich auch im Gastro-Angebot aus: In einem Tui Blue soll auf jeden Fall Veganes und Glutenfreies angeboten werden. "Die Nachfrage ist da", ist Gerber überzeugt und sieht Handlungsbedarf in der Hotellerie. Auch lokal hergestellte Produkte stünden hoch im Kurs bei den Gästen. Die beiden ersten Tui-Blue-Häuser, die vor ihrem Umbau unter der Marke Iberotel firmierten, verfügen über ganz neue Restaurants - mit Frontcooking und eigenen Bäckereien in der Buffetzone. Ein Fitnesskonzept wurde mit wissenschaftlicher Unterstützung erarbeitet.

Vorausgesetzt werde vom Gast mittlerweile eine zeitgemäße technische Ausstattung mit W-Lan-Abdeckung im ganzen Haus und der Möglichkeit, alle eigenen Geräte problemlos nutzen zu können. Bei Tui Blue soll in allen Zimmer ein Bluetooth-Lautsprecher installiert sein, der die perfekte Wiedergabe der persönlichen Musikstücke sicherstellt. Eine Tui-Blue-App ermöglicht dem Gast, von der Liege am Pool aus für später übers Smartphone eine Massage zu buchen. Für weniger technikaffine Gäste übernehmen das auf Wunsch die Hotelmitarbeiter. So sollen sogenannte Tui-Blue-Guides als Kombination aus ConciergePortier.
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und Guest Relation ManagerMitarbeiter eines Hotels, der für die Gästebetreuung während des Hotelaufenthalts zuständig ist.
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fungieren und persönlicher Ratgeber für die Urlauber sein.

Die Hotelsparte trägt bei Tui zu einem knappen Viertel zum Konzernergebnis bei. Die wichtigsten Marken sind dabei und .


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