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Tui-Zentrale in Hannover: Optimismus überwiegt

© Tui Deutschand

Quartalszahlen

Tui startet gut ins Geschäftsjahr 2015/16

9. Februar 2016

HANNOVER. ist mit einem guten ersten Quartal in das GeschäftsjahrDie Zeitspanne, für die ein Jahresabschluss angefertigt werden muss sie beträgt höchstens 12 Monate.
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2015/16 gestartet und kann ein gegenüber dem Vorjahr besseres Ergebnis ausweisen. Das teilte das Unternehmen in Hannover mit.

Der im ersten Quartal des Geschäftsjahres stets branchentypische Verlust fiel laut Tui niedriger aus als im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014/15. Auf Basis konstanter Wechselkurse wurde das bereinigte Ebita im Berichtszeitraum Oktober bis Dezember um 7,2 Prozent auf ein saisonübliches Minus in Höhe von 97,3 Mio. Euro (Vorjahr -104,8 Mio. Euro) verbessert. Im Ergebnis des Vorjahresquartals 2014/15 war außerdem ein Verkaufserlös in Höhe von 16 Millionen Euro enthalten. Der UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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der wuchs im selben Zeitraum um 5,4 Prozent auf 3,72 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,53 Mrd. Euro).

Tui-Vorstandsvorsitzender Fritz Joussen: „Trotz der geopolitischen Herausforderungen in einigen Zielgebieten ist ein guter Start in das neue Geschäftsjahr gelungen. Tui ist als integrierter Touristikkonzern strategisch sehr gut aufgestellt, um die Herausforderungen in diesem unruhigen Marktumfeld anzunehmen. (...) Die Kunden profitieren von unserem Geschäftsmodell durch intensive Beratung bei der Buchung1. Handlung, bei der eine nachgefragte Leistung vom Status einer Anfrage in den Status eines verbindlichen Kaufs übergeht.
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und auch durch die persönliche Betreuung in den Urlaubsgebieten. Gerade in unruhigeren Zeiten erweist sich dieser Service im Vergleich zu reinen Online-Anbietern wieder als Wettbewerbsvorteil.“

Die Tui stellt einen Rückgang der Nachfrage für die Türkei fest. Derzeit liegen die Buchungen für den Sommer 2016 für diese Destination um rund 40 Prozent unter Vorjahr. Von dieser Verschiebung profitieren die Tui-eigenen Hotels außerhalb der Türkei, zum Beispiel in Spanien und insbesondere auf den Kanaren. „Auf Basis der aktuellen Buchungen und aufgrund der Robustheit unseres integrierten Geschäftsmodells sind wir weiter davon überzeugt, unser für das Gesamtjahr angekündigte Wachstum beim bereinigten Ebita von mindestens 10 Prozent zu erreichen“, so Joussen.

Hotels & Resorts: Riu erhöht Auslastung und Durchschnittspreis pro Bett

Die Sparte Hotels & Resorts verbuchte nach Unternehmensangaben im 1. Geschäftsquartal 2015/16 ein bereinigtes Ebita in Höhe von 25 Mio. Euro (Vorjahr: 29 Mio. Euro – inklusive Verkauf eines Hotels). Auf Basis konstanter Wechselkurse lag das operative Ergebnis bei 23 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal ist allerdings ein Verkaufsertrag in Höhe von 16 Mio. Euro bei der Riu Gruppe enthalten. Ohne diesen Sonderertrag, der sich im Berichtszeitraum nicht wiederholt hat, wird die starke operative Entwicklung des Bereichs unterstrichen. Insbesondere Riu  konnte die Auslastung der eigenen Häuser um 2,3 Prozentpunkte verbessern, der Durchschnittspreis pro Bett kletterte um 12,7 Prozent. Das Ergebnis von Robinson wurde dagegen durch verschiedene Faktoren wie höhere Marketingkosten und eine schwächere Nachfrage nach den Clubs in der Türkei belastet.

Die Group, weltweiter Marktführer der Bettenbanken, wird als eigenständiges Unternehmen geführt – außerhalb des touristischen Kerngeschäfts des Tui-Konzerns. Die Hotelbeds Group hat im 1. Quartal 2015/16 das bereinigte Ebita ohne den Anteil der Destination Services auf 4 Mio. Euro steigern können (Vorjahr 2 Mio. Euro). Der vermittelte Umsatz (TTV) kletterte um 17 Prozent. Der Umsatz selbst wurde um 27,4 Prozent auf 217,4 Mio. Euro verbessert (Vorjahr: 170,7 Mio. Euro). Mit Unterstützung der mandatierten Banken hat die Tui den angekündigten Veräußerungsprozess für die Hotelbeds eingeleitet. red/hz


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