Bilanz
Viel Schau-Publikum in der Schrannenhalle
von Astrid Filzek-Schwab
MÜNCHEN. Vor neun Monaten hat die Münchner Schrannenhalle als Feinkost-Halle wiedereröffnet. Wie kommt die Halle, die mit ihrem Konzept den benachbarten Viktualienmarkt ergänzt, bei den Kunden an? „Die BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
weiter mit Mausklick... ist grundsätzlich positiv. Der Trend ist nach den ersten hervorragenden Monaten und der dann erwarteten Abkühlung am Jahresanfang positiv und die Händler sind nun beim Aufbau ihrer Stammkunden“, sagt Inhaber und Investor Hans Hammer. Produkte von authentischen Händlern gingen sehr gut, außerdem werde das gastronomische Angebot gut angenommen.
Klartext spricht Käfer-Geschäftsführer Marc Eckes: „Der Start der Schrannenhalle lief sehr gut. Von Januar bis März gab es die im Einzelhandel üblichen verkaufsschwachen Monate. Jedoch stieg die Frequenz wieder an.“ Durch die Öffnung der Terrasse können die Gäste Speisen und Getränke auch im Freien genießen. So werden nun auch auf Wunsch die Eingangstüren beim Pschorr wieder geöffnet. Zudem habe man sich den Kundenwünschen angepasst und den Einzelhandels- sowie Gastrobereich im Erdgeschoss umgebaut. „Wir haben eine klare Trennung der beiden Bereiche, sodass sich unsere Kunden besser zurecht finden. Außerdem haben wir eine Fischtheke gebaut, an der wir mittwochs und freitags frischen Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") anbieten. Dies hat bisher in der Schrannenhalle gefehlt.“ Die Fischtheke wird aus Paris beliefert. Eckes sagt aber auch: „Zurzeit haben wir an vielen Ständen die Situation, dass viele Besucher durch die Halle bummeln und sich informieren, jedoch wenig kaufen. Da gibt es sicherlich noch Luft nach oben.“


