Editorial
Wer was wird, wird Wirt
Wer nichts wird, wird Wirt: Dieser böse Spruch aus dem Mittelalter – damals gehörten die Gastwirte nicht zu den etablierten Zünften – hat viel zum schlechten ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
weiter mit Mausklick... des Gastgewerbes beigetragen. Auch heutzutage belebt mancher Quereinsteiger, manche AushilfeMitarbeiter, der nicht dauerhaft im Unternehmen beschäftigt wird.
weiter mit Mausklick... oder schlecht ausgebildete Fachkraft dieses Vorurteil immer mal wieder aufs Neue.
Auch die unter Gastronomen und Hoteliers zuweilen diskutierte Frage, ob für die einfachen Arbeiten denn wirklich eine dreijährige Ausbildung notwendig sei, fürs Tellerwaschen oder Auftragen würden doch drei Monate locker reichen, ist dem Image nicht gerade förderlich. Und ob sich damit der Fachkräftemangel wirksam bekämpfen lässt, ist längst nicht gesichert.
In der Regel schadet eine schlechte oder gar keine Ausbildung nicht nur dem Geschäft: Auch der Beruf verliert an Strahlkraft, lockt eher den Talentlosen als den Begabten, eher die Schlafmütze als den Tatkräftigen. Kurzum: Das duale Ausbildungssystem hat sich in Deutschland bewährt, ja, in Ländern wie China oder Vietnam ist es Vorbild für die dortige Gastronomie und Hotellerie.
Mehr Ausbildung, nicht weniger, lautet daher die Devise. Das muss nicht sofort der Bachelor-Studiengang sein, der akademische Hoffnungen weckt, die im bunten Alltag des Gastgewerbes selten erfüllt werden können.
Einen interessanten Weg gehen die Betriebe des 1989 von Hermann Bareiss und renommierten Kollegen gegründeten Vereins „Förderer von Hotellerie und Gastronomie“ (FHG). Dort geht einem möglichen Studium eine dreijährige Ausbildung als Koch oder Restaurantfachmann voraus. All dies in Kooperation mit der Landesberufsschule Bad Überkingen. Am Ende steht der Gesellenbrief sowie eine kammerzertifizierte Zusatzqualifikation in Technologie, EDV, Fremdsprachen und Rechtskunde.




Theo Gluminski, Waldkirch
04.10.2012 um 19:49
Betreff: Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer nichts wird, wird Wirt und hast du diese Chance verpasst, bleibst du ewig Gast.
Die Ausbildung in Hotelerie-und Gatronomie muß von höchster Qualität und auf höchstem Niveau praktiziet werden
Nur so läst sich der Fchkräftemangel beheben.