Fernsehfilm
ZDF dreht Dreiteiler über das Hotel Adlon
BERLIN. Das Berliner Luxushotel Adlon blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück: Kaiserreich, zwei Weltkriege, Diktatur, Kalter Krieg und Wiedervereinigung. Jetzt greift das ZDF die Geschichte auf und dreht einen Dreiteiler über das legendäre Haus.
„Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale“ erzählt die Entwicklung von der Kaiserzeit bis zur Wiedereröffnung im Jahr 1997. Den roten Faden bildet dabei die Lebensgeschichte der fiktionalen Protagonistin Sonja Schadt. Als enger Freund von Lorenz Adlon greift Sonjas Vater Gustaf dem Hotelier bei der Realisierung seines Lebenstraumes unter die Arme. Als Gustaf stirbt, kommt ein großes Geheimnis der Familie Schadt ans Licht und wird der jungen Sonja zum Verhängnis.
Zutiefst enttäuscht vom Verrat ihrer leiblichen Eltern, entschließt sich die 17-Jährige, ins Hotel ihres Patenonkels Lorenz zu ziehen. Der Juniorchef Louis und seine geschäftstüchtige zweite Frau Hedda gehören dort bald ebenso zu ihrer Familie wie das lebenslustige Telefonfräulein Margarete und der väterliche PortierBerufsbezeichnung für Mitarbeiter der gehobenen Hotellerie, die überwiegend in der Hotelhalle arbeiten und für rezeptionelle Tätigkeiten, wie Hauspost, Flug- und Theaterticketbuchungen, Telefonzentrale und Gästeempfang, sowie verwaltende Tätigkeiten, wie z.
weiter mit Mausklick... Friedrich. In den turbulenten und ausschweifenden 20er Jahren feiert das Hotel seine Goldene Ära – und Sonja ist mittendrin. Gemeinsam mit dem Adlon lebt und überlebt sie zahlreiche Schicksalsschläge, aber auch Inflation, Diktatur, Krieg und Zerstörung. Nach der Wende, als die dann über 90-Jährige im wiedereröffneten Hotel ihrer Enkelin begegnet, kommt es zu einem Neuanfang: Sonjas Lebenstraum geht in Erfüllung, und der Mythos Adlon wird neu zum Leben erweckt.