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Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/32 vom 4. August 2012
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GELSENKIRCHEN. Wohin zuerst? Nach Asien, Afrika oder Alaska? Eigentlich egal. Die Bereiche gehen nahtlos ineinander über, die können nichts verpassen. Selten kommen sie den Tieren dabei so nah wie in der Zoom Erlebniswelt, die seit 2000 aus dem früheren Zoo von Gelsenkirchen entstanden ist.

Das weitläufige Gelände ist ohne sichtbare Zäune angelegt, wo immer es möglich war. , Eis- und Braunbären sind natürlich sicher untergebracht. Aber die Roten Vari, zutrauliche Äffchen aus Madagaskar, turnen in greifbarer Nähe in „Afrika“ herum. Dort beeindruckt der Panoramablick von der Lodge (400 Plätze) in eine verblüffend echte Savannen-Landschaft.

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Snacks und Getränke holt man am Selbstbedienungskiosk. So wie sich in jedem der liebevoll gestalteten Bereiche die passenden Tiere und Pflanzen finden, so authentisch und vielfältig ist auch die Gastronomie. Der Alaska Diner, einem urigen Saloon nachempfunden, stimmt ein auf die Abenteuer in der Wildnis Amerikas mit Eisbären, Wölfen und Luchsen. Als Nachbau eines westfälischen Bauernhofs bietet sich der Grimberger Hof mit Biergarten und Spielplatz als Stützpunkt für Bustouristen an.

Das größte Projekt entstand 2010 mit Fertigstellung der Asien-Welt. „Zuerst verteilten wir die Selbstbedienungs-Outlets wie Satelliten über den Park“, sagt Dietmar Lumma, gastronomischer Leiter des Unternehmens. „Erst dann kam das Herzstück. Es war von Anbeginn klar, dass es auch ein anspruchsvolles Dining-Konzept geben würde.“ In direkter Nachbarschaft zur Tropenhalle mit frei fliegenden Vögeln, und exotischen Gewächsen speist man im Pangun-Tropengarten oder im Ryokan mit seiner Seeterrasse.

Beide Restaurants sind abends extern begehbar. „Wir müssen hier einen gastronomischen Spagat schaffen“, erklärt Lumma. „Mittags soll es schnell gehen und günstig sein, die Leute kommen ja in erster Linie in den Zoo. Aber mehr als Fastfood erwarten sie schon.“

Bei 12.000 Besuchern an Spitzentagen hat sich seine auf 800 Mittagessen einzustellen. „Wir haben die Karte mehrmals in Richtung Freizeit-Angebot und Kundennähe nachgebessert“, räumt Lumma ein. „Kurzgebratenes, Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") und Haxen verschwanden. Die Renner sind Currywurst, Spaghetti Bolognese, Schnitzel und Pasta.“ Abends trumpft das Team von Chefkoch Dirk Seemann mit euro-asiatischer Kreativität auf. Beliebt sind vor allem Springbock und Lachs, im Sommer bedient man sich auf der Terrasse am Teppanyaki-Grill. Das Pangun und das Ryokan werden erfolgreich als EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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-LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
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vermarktet. Konferenzräume fehlen, aber das Ryokan-Restaurant kann gemietet werden.

Fazit: Die Kombination aus Zoobesuch, Tagen und Tafeln kommt bei Firmen gut an. Die Gastronomie hat die mit diversen Konzepten voll im Blick.

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