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Konzepte

Fast wie über den Wolken: Cornelia (links) und Christian Rupp mit „Flugbegleiterin” Stefanie Link Foto: Heinz Feller

Konzepte: Luftschiff in Eberbach

Zum Essen in den Flieger einchecken

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/36 vom 1. September 2012
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EBERBACH. „Essen gehen war früher. Heute ist More than Eating angesagt“, sagt Cornelia Rupp, Geschäftsführerin der Luftschiff GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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in Eberbach. Neun Jahre suchten sie und ihr Mann einen Weg, wie sie Gäste während eines Gaststättenbesuchs die Themen der Fliegerei näher bringen können. „Uns schwebte ein Restaurant vor, in dem der Gast das Ambiente der Fliegerei aufnimmt und dabei gut Essen und Trinken kann.“

Was heißt das eigentlich? Original Flugzeugsitze, Stewardess, Bordgeschirr und Trolleys? Sicher, aber nicht nur. Das ganze Restaurant sollte authentisch dem Bordambiente eines Flugzeugs entsprechen. Nach dem Anschnallen bestellt der Gast beim RestaurantleiterEndverantwortlicher für die gesamten Abläufe des Servicebereichs im Hotel oder Restaurant.
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, in der Fliegersprache Purser, Essen und Getränke werden auf Trolleys von den Flugbegleiterinnen am Tisch serviert, während der Passagier in der Sendung Pilotseye diverse Linienflüge oder die Landung im Cockpit miterleben kann.

Solch einen Prototypen haben die Rupps in einem Gebäude auf dem Flugplatz Mosbach-Lohrbach realisiert. „Damit landeten wir einen Volltreffer“, sagt Cornelia Rupp. Eröffnet wurde das Erlebnisrestaurant im April 2011. Die Rupps beschäftigen dort drei feste Mitarbeiter und vier Aushilfen. Von Montag bis Mittwoch waren Ruhetage angesetzt. „Eine Konstellation, die sich bewährte und bis heute Bestand hat“, sagt Cornelia Rupp. An den Wochentagen sei hier auf dem flachen Lande ohnehin nur wenig los.

Das Luftschiff-Konzept war von Anfang an auf FranchisingVertikalkooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbstständiger Unternehmen auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses .
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ausgerichtet. Cornelia Rupp schätzt den Eigenkapitalbedarf des Franchisenehmers auf etwa ab 150.000 Euro. Dafür erhält er ein innovatives ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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- und Konzeptportfolio der Erlebnisgastronomie, diverse Schulungen und fliegerische Accessoires. „Eine solche LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
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gehört vorzugsweise in eine Stadt. Am besten in die Fußgängerzone“, sagt Christian Rupp. Noch dieses Jahr soll ein zweites Luftschiff-Restaurant in Heidelberg entstehen.

Der Erfolg basiert hauptsächlich auf dem ausgeprägten Geschäftssinn der Macher und ihrer Kreativität. Christian Rupp achtete als passionierter Flieger darauf, dass auch die Küche eine kulinarische Weltreise bietet: Alle Speisen tragen, außer der Flugnummer, die Namen von kleinen und großen Flughäfen weltweit. Der vierstellige Buchstabencode bei Luftschiff-Burger, Chicken-Wings oder Nordseeschollenfilet beispielsweise gibt jeweils eine gültige Kennung der Internationalen Zivilen Luftverkehrsorganisation (ICAO) an und dient gleichzeitig als Code für das hauseigene Kassensystem.

Besondere Angebote des Luftschiff-Restaurants sind individuelle Rund-, Strecken- und Erlebnisflüge ab dem Flugplatz Mosbach-Lohrbach. „Fliegen und Reisen sind Begriffe, von denen eine große Faszination ausgeht, die keinen kalt lassen. Sie lassen sich trefflich mit der Gastronomie verbinden“, sagt Christian Rupp, der im Hauptberuf heute Betreiber eines Ticketingsystems für Boardingkarten in der Luftfahrt ist. Solche möchte er langfristig auch in den Luftschiff-Restaurants installieren, sodass der Gast im Restaurant buchen und für Linienflüge einchecken kann.

ZielgruppeEine von der Marketingabteilung oder vom Unternehmer festgelegte Auswahl von Marktteilnehmern, an die sich ein Angebot oder eine Maßnahme richtet .
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des Luftschiffs sind vor allem Familien und jugendliche Gäste. Für Kinder stehen Malbücher und Spielflugzeuge, für Jugendliche moderne fliegerische Technik wie Flugsimulatoren und Xbox Kinect Sensoren zur Verfügung – mit denen sie spielen, aber auch Flugangst bekämpfen können. Heinz Feller




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