Ausbildung
DEHOGA Sachsen-Anhalt holt junge Europäer nach Deutschland
von Ulrich Jungk
MAGDEBURG/ROSTOCK. Der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick... Sachsen-Anhalt nimmt die AkquiseVor-Verkaufsphase, in der versucht wird, neue Kunden zu gewinnen bzw.
weiter mit Mausklick... von Lehrlingen jetzt selbst in die Hand. Mehr als 100 Bewerber sollen noch bis Ende 2012 aus EU-Ländern nach Deutschland kommen. „Wir hören stets die Mär vom deutschen ‚Exportschlager Berufsausbildung’ aber niemand vermarktet sie in der Welt,“ empört sich DEHOGA-Präsident Frank Doepelheuer, „wenn jedoch niemand weiß, wie wir in unseren Betrieben junge Menschen ausbilden und damit ganze Generationen vor der Arbeitslosigkeit schützen, dann kommt auch keiner."
Unterstützung von Politik erhofft
Der DEHOGA Sachsen-Anhalt hat deshalb eine eigene Initiative in enger Zusammenarbeit mit der HWBR Hotelschule Rostock, die zugleich auch offizieller Betreiber der DEHOGA Fachakademie Sachsen-Anhalt ist, sowie über 30 europäischen Arbeitsvermittlungsagenturen gestartet. Dazu traf sich jetzt eine Gruppe engagierter Unternehmer in Magdeburg, um gemeinsam letzte Details zu erörtern. „Wir sind nun monatelang auf allen politischen Ebenen auf der Suche nach Fördergeldern gewesen“, so Doepelheuer, „um überall die gleiche Antwort zu erhalten, dass Personalbeschaffung keine förderfähige Aufgabe des Staates sei. Trotzdem erhielten wir politische Unterstützung, um hervorragende Verbindungen in europäischen Regierungskreisen im Interesse unserer Sache aufbauen zu können.“
Erst Praktikum, dann Lehrvertrag
Mehr als 50 Hotels aus Sachsen-Anhalt nehmen jetzt eigenes Geld in die Hand, um nicht nur die Akquise, sondern auch die erforderliche Vorab-Ausbildung der jungen Europäer zu finanzieren. „Deutschkenntnisse müssen die Bewerber sowieso mitbringen, sonst laden wir sie gar nicht erst nach Deutschland ein“, macht Peter Pedersen, Geschäftsführer der HWBR Hotelschule Rostock, klar. „Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass die jungen Leute in ganz anderen Kulturkreisen mit anderen Gesetzen und Lebenslagen aufgewachsen sind. Dieses fehlende Wissen vermitteln wir in unseren speziellen Integrationskursen, bevor sie ihre Lehre in Deutschland beginnen.“ Dafür drücken die EU-Azubis zwei Wochen lang in Magdeburg und Rostock die Schulbank, um daraufhin ein acht- bis zwölfwöchiges Praktikum in ihrem künftigen Ausbildungsbetrieb zu absolvieren. Erst danach entscheiden sich Unternehmen und Bewerber endgültig, ob sie miteinander einen dreijährigen Lehrvertrag eingehen werden. Insgesamt, so die Initiatoren, werden sich die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... für jeden erfolgreich eingestellten Auszubildenden auf zirka 2000 Euro belaufen.
Weitere Informationen erteilen die HWBR Hotelschule Rostock, Telefon 0381/8070729, Email eu-azubis@hwbr.de, sowie die Landesgeschäftsstelle des DEHOGA Sachsen-Anhalt, Telefon 0391/5617193, Email r.kauschus@dehoga-sachsen-anhalt.de. uju





A JK, Horschau
15.08.2012 um 20:40
Betreff: Sie haben recht!!!
Leider sind wir zwei nicht die Mehrheit. Und als Demokrat muss man Mehrheitsentscheidungen akzeptieren.
Auch dann wenn die Mehrheiten fragwürdig zustande gekommen sind!?
Mitlerweile zweifel ich etwas daran.
Wie heißt es so schön:"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und man schneidet den Ast auf dem man sitzt nicht ab".
Es gibt aber Möglichkeiten die eine Änderung schnell herbeiführen würde, Ein Zielgerichteter Unternehmer-Flashmob würde in heutiger Zeit Medial aufmerksamkeit erreichen dem sich unsere Entscheidungsträger oder eher Gegner nicht so einfach entziehen könnten.
Leider sind wir nicht Legion.
Denn Legion sind viel.
Schönen Abend noch.