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Die Spitze der Nachwuchs-Kochelite: (v.l.) Annerose Lillge, Felix Weber und Stefan Heidicke Foto: Melanie Lechner

Wettbewerb

Felix Weber gewinnt den Achenbach-Preis

18. Juni 2012
von  

Zur Fotostrecke: Verleihung des Achenbach-Preises

FRANKFURT AM MAIN. Die Sieger des diesjährigen Achenbach-Preises heißen , Brenner’s Park Hotel & SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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, , Gastronomie Pütter, Hamburg, und , Hilton Hotel Berlin. Sie setzen sich beim Finale im Best Western IB Hotel Friedberger Warte gegen die restlichen sechs Finalisten durch und stellen unter Beweis, dass ihre Kochkunst höchsten Ansprüchen genügt.

Andreas Cieslak, Mitglied der Jury A und Leiter der Produktentwicklung Delikatessen Manufaktur, erkennt die Leistung aller Teilnehmer an: „Das ist die Crème de la crème. Das Niveau ist extrem hoch.“ Juror Andreas Hack, Küchenleiter im Festspielhaus Baden-Baden, ist derselben Meinung: „Die kochen alle auf hohem Niveau. Es ist ein harter Kampf, hierher zu kommen.“

Bereits zum 38. Mal veranstaltet der Verband der Köche Deutschlands e.V. in Kooperation mit der Achenbach Delikatessen Manufaktur den Bundesjugendwettbewerb. In einem zweitätigen Wettkampf absolvieren die Teilnehmer bei der Endrunde eine theoretische Prüfung, bestimmen Waren und bereiten ein 4-Gänge-Menü zu.

Nach Bekanntgabe des Warenkorbs bleibt den Teilnehmern nicht mehr als eine halbe Stunde, um das Menü zu kreieren. Die Pflichtzutaten in diesem Jahr: Bündnerfleisch und Frischkäse für die Vorspeise, Flusskrebsschwänze und Erbsen für den Zwischengang, Perlhuhnbrust für den Hauptgang und weiße Schokolade zum Dessert. Zusätzliche Bedingung: Die Vorspeise muss in der Delice-Form, entwickelt von der Achenbach Delikatessen-Manufaktur, hergestellt werden.

Für Felix Weber stellt der Warenkorb keine große Herausforderung dar. Er ist gut vorbereitet: „Beim Dessert habe ich zum Beispiel immer etwas Warmes, etwas Kaltes, etwas Knuspriges, ein Mousse, ein Espuma und so weiter. Das passt man dann immer darauf an.“ Nur bei den Flusskrebsen muss er etwas länger überlegen: „Ich bin eigentlich nur Fische gewöhnt, und Flusskrebse sind nicht so mein Geschmack.“

Weber erwartet eine mehrwöchige Reise nach Bangkok. Im Le Méridien Royal Plaza Athénée wird er bei einem Praktikum Erfahrungen und Fachwissen sammeln und dem Sous-Chef über die Schulter schauen, der sogar für den König kocht. „Ich war noch nie außerhalb Europas. Das reizt mich schon“, so Weber. Außerdem freut er sich über 1000 Euro Preisgeld und einen Flachbildfernseher von Samsung. Lillge bekommt 750 Euro Preisgeld, die Bronzemedaille ist mit 500 Euro dotiert. Annerose Lillge will ihr Wissen weitergeben. Sie strebt an, in vier bis fünf Jahren an einer Berufsschule selbst den Kochnachwuchs zu unterrichten.

Die neun Finalisten hatten sich bei den regionalen Vorentscheiden der 155 örtlichen Zweigvereine und anschließenden Vorentscheidungen der VKD Landesverbände für das Finale im Best Western IB Hotel Friedberger Warte qualifiziert. Rund 800 Auszubildende des letzten Lehrjahres hatten sich an diesen beteiligt.

Seit 1975 ist die Achenbach Delikatessen Manufaktur finanzieller Träger des Bundesjugendwettbewerbs des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD). Der der weißen Brigade ist zum jährlichen Branchen-Highlight avanciert. Seit Beginn wetteiferten weit über 32.000 junge Menschen um die Auszeichnung und attraktive Preise.

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