DEHOGA Rheinland-Pfalz
Gereon Haumann ruft zur Geschlossenheit auf
von Heinz Feller
TRIER. Mehr als 200 Gastronomen und Hoteliers sind zum Branchentag für das Gastgewerbe in Rheinland-Pfalz in das IHK-Zentrum Trier gekommen. Der DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick... Rheinland-Pfalz, die Bitburger Braugruppe und die IHK Trier hatten dazu eingeladen. Im Fokus der Veranstaltung standen individuelle Beratungsangebote.
Parallel dazu haben Experten in Fachvorträgen über aktuelle Themen wie Online- und Offline-Marketing oder aktiven Verkauf im Service informiert. Zahlreiche Gastronomen nutzten die Gelegenheit, Experten vor Ort ansprechen zu können. Peter Schlager vom Restaurant Goldener Anker in Rhaunen beispielsweise freute sich über die lebendigen Seminare, die ihn ein ganzes Stück nach vorne bringen würden. Dirk Kettermann vom Bären in Bernkastel-Kues sieht den DEHOGA mit solchen Veranstaltungen „auf einem guten Weg“.
Für DEHOGA-Landespräsident Gereon Haumann bot die Veranstaltung „eine ideale Plattform zum Networking“. Er machte deutlich, dass nur ein starker und geschlossener Landesverband die großen Herausforderungen der Zukunft zum Wohl der Betriebe positiv begleiten könne. Es müsse allen Mandatsträgern auf allen Ebenen bewusst gemacht werden, wie stark das Gastgewerbe und der Tourismus in Rheinland-Pfalz seien.
Beim Podiumsgespräch unter der Leitung von Britta Stolberg-Schloemer rief Haumann seine Berufskollegen dazu auf, gemeinsam für ihre Interessen zu kämpfen: „Wir sind eine Branche, Hoteliers, Gastronomen, Winzer und Brauereien und müssten eigentlich auf die Barrikaden gehen und mehr Verständnis für unsere Situation einzufordern.“ Weitere Diskussionsteilnehmer waren Andrea Weber, Vizepräsidentin IHK Trier, Achim Schloemer, Geschäftsführer Rheinland-Pfalz Tourismus GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
weiter mit Mausklick... und Beatrice Lerch, Referentin im Landeswirtschaftsministerium. Andrea Weber von der IHK warnte vor jeder weiteren Abgabe, die der Branche auferlegt werden könnte. Sie wies auf die Fremdenverkehrsabgaben und die Bettensteuer hin, die den Tourismus in der Moselregion sehr getroffen habe.

