Bettensteuer
HOTREC kämpft gegen Tourismusabgaben
BRÜSSEL/BERLIN. Lokale Tourismussteuern und Bettensteuern in Europa bestrafen Touristen und können der lokalen Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Das findet HOTREC, der europäische Dachverband der Hotels, Restaurants und Cafés. Bei seiner GeneralversammlungZusammenkunft aller Mitglieder einer Genossenschaft, die sinngemäß der Hauptversammlung einer AG entspricht, jedoch mit weiterreichender Verfügungsmacht.
weiter mit Mausklick... in Limassol hat der Verband sich einstimmig gegen die Einführung solcher Abgaben ausgesprochen.
Das Gastgewerbe in der Europäischen Union müsse bereits heute all seine Kräfte mobilisieren, um sich in der Wirtschafts- und Finanzkrise zu behaupten. Die Kommunen sollten daher eher unterstützende Maßnahmen ergreifen, als diese Schlüsselbranche der Europäischen Union weiter zu belasten.
Bettensteuern und ähnliche Abgaben muten der europäischen Tourismuswirtschaft und insbesondere dem Gastgewerbe erhebliche Zusatzbelastungen zu, so HOTREC. Dies gelte insbesondere dann, wenn die Einnahmen nur allgemeine Haushaltsdefizite reduzieren sollen und keinen ZusatznutzenNutzen, der ergänzend zum Grundnutzen eines Produkts oder einer Dienstleistung hinzukommt.
weiter mit Mausklick... für den Tourismus bringen. HOTREC-Präsident Kent Nyström: „Durch die Erhöhung der KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
weiter mit Mausklick... des Aufenthaltes können Tourismus- und Bettensteuern die Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen ernsthaft gefährden.“
Ein besonderes Ärgernis hierbei ist die teilweise anzutreffende Verknüpfung von Bettensteuern und HotelklassifizierungDie entscheidende Kategorisierungsaufgabe besteht darin, die Vielfalt gastgewerblicher Angebotsformen zu ordnen, um dadurch in- und ausländischen Touristen Vergleichsmöglichkeiten zu verschaffen.
weiter mit Mausklick.... Bei einer freiwilligen Hotelklassifizierung werden die teilnehmenden Hotels aus allein steuerrechtlichen Gründen zum Verlassen des Systems verführt. Auf diese Weise verlören die Gäste einen der am besten etablierten Anker für ihre Hotelauswahl.
HOTREC kämpft daher gegen die Einführung kommunaler Tourismussteuern. In Fällen, wo die Einführung solcher Steuern unvermeidlich ist, sollten alle Unternehmen, die vom lokalen Tourismus profitieren, gleichermaßen belastet und in die Entscheidung über die sinnvollste Mittelverwendung eingebunden werden. Die Ausgabe der Zusatzeinnahmen für touristische Marketingaktivitäten sollte alles in allem auch fiskalisch einen positiveren Effekt haben, als das Ausbleiben von Touristen und der korrespondierenden Steuereinnahmen. red/rk


