Kuchen & Torten

Partyservice-Bund-Geschäftsführer Wolfgang Finken:

© Thomas Klaus/Archiv AHGZ

Verbände

Partyservice-Bund kritisiert „Bürokratie-Irrsinn“

9. Februar 2016
 Thomas Klaus

BREMEN. Auch im vergangenen Jahr waren die meisten Partyservice-Unternehmer mit ihrer geschäftlichen Situation „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Das hat der Deutschland bei einer stichprobenartigen Befragung seiner Mitgliedsbetriebe festgestellt. Der Großteil der um ihre Meinung gebetenen Unternehmer rechnet für das laufende Jahr mit einer ähnlich positiven Entwicklung.

Bei aller Freude über diese BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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und Prognosen mahnt Verbandsgeschäftsführer jedoch: „Erfolg ist kein Selbstläufer und wird es auch 2016 nicht sein.“ Vor allem seien politische Rahmenbedingungen erforderlich, die die Branche stärkten und nicht ausbremsten. Besonders mache der Partyservice-Branche der „Bürokratie-Irrsinn“ zu schaffen, der trotz aller gegenteiligen Lipppenbekenntnisse nicht weniger werde.

Nach Finkens Darstellung war das Jahr 2015 für seine Branche von zwei Themen geprägt - nämlich von dem sich ausweitenden und von der immer größer werdenden Zahl der . Zum Terrorismus merkt Finken an: „Das Leben, wie es in den westlichen Ländern geführt wird, ist für die islamistischen Terroristen eine große Zumutung. Aber wir haben keinen Grund, unser Leben den lebens- und lustfeindlichen Vorstellungen der Terroristen unterzuordnen. Erst wenn wir das täten, hätten wir verloren und der Terrorismus endgültig gewonnen.“

So betrachtet, sei praktizierte Lebensfreude ein Schritt gegen Terror und Menschenverachtung. Das sollte allerdings nach Finkens Auffassung einher gehen mit unmissverständlichen Bekenntnissen zu den Prinzipien der Demokratie und Humanität.

Auf dieser Grundlage könne die Integration der vielen Flüchtlinge gelingen, die in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen sind und kommen werden. Auch der Beschäftigung von Flüchtlingen steht der Partyservice-Bund Deutschland grundsätzlich offen gegenüber. Wolfgang Finken stellt fest: „Flüchtlinge können die personelle Situation im Gastgewerbe und in unserer Branche entspannen helfen, sofern sie sich unter einem vertretbaren AufwandDer Einsatz oder die zu erbringende Leistung, um einen bestimmten Nutzen zu erzielen .
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in die Arbeitswelt integrieren lassen.“

Für 2016 plant der Partyservice-Bund Deutschland unter anderem Schulungsangebote zu unterschiedlichen Themen, bei denen er mit seinen Kooperationspartnern eng zusammenarbeitet. Außerdem setzt der Verband aufgrund der großen Resonanz die ZertifizierungVerfahren zur Einhaltung bestimmter Standards für Produkte oder Dienstleistungen.
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für die Party-Service-Bund-Sterne fort. Dabei soll das Klassifizierungssystem vereinfacht werden, kündigt Finken an.


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